Bereits Mitte des 19. Jahrhunderts hatte es erste Überlegungen gegeben, eine Festlandverbindung einzurichten. Ausschlaggebend dafür waren zum einen machtpolitische Ränkespiele zwischen Preußen und Dänemark, zum anderen die zunehmende touristische Erschließung Sylts als Seebad. Von Beginn an war es ein Projekt der Reichsbahn, die den größten Teil der Kosten, rund 25 Millionen Reichsmark, übernahm. Und die Investition hat sich gelohnt. Mit einem Passagieraufkommen von 650000 Fahrgästen im Jahr gehört die Route heute zu den profitabelsten Bahnstrecken in Deutschland.
Der fast 80-jährige Reichspräsident schien sich indes bei seinem ersten und letzten Besuch Sylts kaum etwas aus dem Badeort zu machen. Der eher als häusliche geltende Hindenburg verließ die Insel schon kurz nach den offiziellen Feierlichkeiten wieder in Richtung Festland.





