Auf den 460 Aufnahmen der virtuellen Ausstellung „Gesichter des Deutschen Kunstarchivs“ sind Größen der Kunstszene wie Erich Heckel oder Franz Marc in ganz unterschiedlichen Posen und Umfeldern zu sehen: Aufnahmen von Festen, zu denen die Gäste verkleidet erschienen, lassen ebenso schmunzeln wie extravagante Porträts in zeitgenössischer Mode; in Atelierräumen kann man Künstlern mit Palette und Pinsel oder Hammer und Meißel quasi bei der Arbeit über die Schulter blicken. Die Bilder staffeln sich dabei nach zwölf Kategorien – darunter auch „Im Krieg“.
Das Deutsche Kunstarchiv sammelt Vor- und Nachlässe von Künstlern, Kunstwissenschaftlern, Kunstsammlern und Kunstinstitutionen und feiert dieses Jahr sein 50-jähriges Bestehen. Es gehört zum Germanischen Nationalmuseum. Der Schwerpunkt des Bestands liegt auf der klassischen Moderne, doch auch das späte 19. Jahrhundert und die Nachkriegszeit sind gut vertreten. Anlässlich des runden Jubiläums der renommierten Einrichtung hat dessen Leiterin, Birgit Jooss, eine Auswahl an Fotografien zusammengestellt, thematisch gegliedert und digitalisieren lassen.
Birgit Jooss regt auch zur Mitarbeit an: Auf vielen der Bilder konnten Gesichter noch nicht zugeordnet werden. Daher steht unter jedem Bild ein Kontakt, an den man sich wenden kann, wenn man glaubt, den Abgebildeten erkannt zu haben.
Der untenstehende Link führt zur virtuellen Ausstellung “Gesichter des Deutschen Kunstarchivs”.





