Das Turnier nimmt die Familien mit auf eine Reise ins Jahr 1308. Zu Beginn erfahren sie vom Tod des Habsburger-Königs Albrecht I. Nun treten die Familien gegeneinander an, um einen fähigen Nachfolger zu ermitteln. In acht mittelalterlichen Disziplinen müssen sie sich messen. Dabei gilt es, Geschick und Wissen über das Mittelalter zu beweisen, um sich als würdige Thronfolger zu empfehlen.
Die Turnier-Route führt zu den echten historischen Schauplätzen der Habsburger Geschichte, vom Schloss Habsburg, dem Stammsitz des Geschlechts, bis zum Kloster Königsfelden. An jedem der acht Stationen des Turniers wartet eine neue Aufgabe auf die Familien.
Bei einem Streifzug durch den Stammbaum der Habsburger zählt zum Beispiel das Wissen über die Adelsfamilie und das Mittelalter. Bei der Jagd dagegen geht es um die Geschicklichkeit im Umgang mit Pfeil und Bogen. Ruhm und Ehre erwerben sich die Familien außerdem in einem königlichen Ritterturnier. Die eigenen Heldentaten werden im Anschluss gleich mit einem eigenen Minnelied besungen. Künstlerisch geht es dann auch im Kloster weiter: Dort stellen die Familien ihre Fertigkeiten mit Feder und Tinte unter Beweis und verfassen einen mittelalterlichen Brief mit dazugehörigem Siegel.
Los geht das Turnier am Freitag, 23. Juli, mit einer Auftakt-Veranstaltung im Schloss Lenzburg. Den eigentlichen Wettkampf tragen die teilnehmenden Familien an einem von drei Turniertagen aus (24.7, 15.8. und 12.9). Zum Abschluss gibt es am letzten Tag eine große Königskrönung. Die neue Familie auf dem Thron gewinnt eine Übernachtung auf Schloss Lenzburg und eine wertvolle Goldmünze, ein Schweizer Vreneli, für den Familienschatz.
Das Sommerprogramm des Museum Aargau hat neben dem Turnier auch noch weitere Attraktionen zu bieten. Vom 20. bis 23. Juli lädt das Museum zu den Königlichen Hoftagen auf Schloss Lenzburg ein. Im Kloster Königsfelden lässt sich mittelalterliches Handwerk selbst ausprobieren. Die dortige Bauhütte hat vom 3. Juli bis zum 8. August geöffnet. Ebenfalls ab dem 3. Juli bietet die Klosterkirche eine neue audiovisuelle Führung an, bei der Königin Elisabeth und Klosterbaumeister Odo die Besucher durch die Kirche begleiten.





