Dessen von 1923 bis 1945 akribisch geführte Tagebücher gelten als wichtigste Quelle für die Überlegungen und Gedankengänge Hitlers. Der größte Teil von Goebbels’ Aufzeichnungen wurde allerdings erst 1992 in Moskau entdeckt. Und danach dauerte es noch einmal mehr als zehn Jahre, bis die Edition der Notizen vom Sommer 1934 vorlag. Freilich, was da nun schwarz auf weiß nachzulesen stand, warf das meiste um, was sich die Zeitgeschichtsforschung über die Hintergründe des Juliputsches und dessen Vorgeschichte zusammengereimt hatte. …
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