Im Laufe der Regierungszeit von Königin Viktoria ermöglichten neue Museen einem breiteren Publikum den Zugang zu Kunst. So eröffneten alleine in London die modernisierte National Gallery (1838), das Victoria and Albert Museum (1852), die National Portrait Gallery (1856) und die National Gallery of British Art (1897, heute als Tate Britain bekannt). Allerdings musste sich die Hochkultur die Aufmerksamkeit der Menschen mit anderen Vergnügungen teilen, etwa Varietétheatern, freak shows oder – eine Erfindung des viktorianischen Zeitalters – Sportveranstaltungen. Natürlich konnte man seine Freizeit auch einfach mit dem Lesen eines guten Buchs verbringen, die rasch steigende Alphabetisierungsquote machte auch dies zu einem Massenphänomen.





