T. Lux Feininger sah sich nicht als Fotograf, sondern als Maler und komponierte seine Fotos wie ein solcher: Auf den ersten Blick sehen seine Fotografien wie Schnappschüsse aus, erst beim genaueren Hinsehen erkennt man eine exakte Bildsprache, die Ungezwungenheit und Spontaneität suggeriert. T. Lux Feininger beherrschte dies wie kein anderer und so wurden seine Fotos unverzichtbarer Bestandteil der Bauhaus-Geschichte.
Für die Bauhaus-Kapelle fertigte er eine Reihe von Werbefotos an, die ihr Selbstverständnis, keine der üblichen Tanzkapellen zu sein, hervorheben. Nach intensivem Üben von Klarinette und Banjo, gelang es ihm, auch als Musiker Teil der Truppe zu werden.
Als T. Lux Feininger 1936 nach New York übersiedelte ließ er sein gesamtes Negativmaterial zurück. Das Bauhaus-Archiv Berlin sammelt seit vielen Jahren Fotos von T. Lux Feininger aus seiner Zeit am Bauhaus: Die kleine Hommage zum 100. Geburtstag zeigt davon eine besondere Auswahl.





