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Im Fokus: Lebensrealitäten der späten DDR
Ausstellungen

Im Fokus: Lebensrealitäten der späten DDR

Arbeit im Umbruch: Aufnahme aus Christiane Eislers Serie „Luxus Arbeit“ (1990–1992), Sachsenring Automobilwerke GmbH Zwickau, 1991. · Foto: Christiane Eisler, Luxus Arbeit, 1990–1992, SachsenringAutomobilwerke GmbH Zwickau, 1991

Wie erlebten die Menschen die letzten Jahre der DDR und die tiefgreifenden Umbrüche nach 1989? Dieser Frage widmet sich die Ausstellung „Das Weite suchen. Fotografien der späten DDR und frühen 1990er Jahre“ im Museum Utopie und Alltag in Eisenhüttenstadt. Noch bis zum 4. Oktober dokumentiert sie anhand von Fotografien aus den Jahren 1983 bis 1995 den Alltag zwischen Stillstand und Aufbruch – von den letzten DDR-Jahren bis in die Zeit nach Mauerfall und Wiedervereinigung.
Autor
Redaktion
21. August 2026
Lesezeit
1 Minute
Rubrik
Ausstellungen

Der Schwerpunkt der Aufnahmen liegt auf den Lebensrealitäten in Brandenburg vor und nach der Wende. Die Bilder zeugen von einer Gesellschaft im Umbruch und halten Spannungen fest, die bis heute nachwirken und aktuelle Fragen nach Freiheit, Identität und gesellschaftlichen Veränderungen prägen. Zugleich erzählen sie von den sehr unterschiedlichen Erfahrungen der Menschen in einer Zeit tiefgreifender politischer, wirtschaftlicher und sozialer Veränderungen, die je nach Lebenssituation ganz eigene Herausforderungen mit sich brachte. In den Kapiteln „Jungsein“, „Arbeit“, „Lebensräume“, „Körper“ und „Gewalt“ sind Werke von rund einem Dutzend Fotografinnen und Fotografen zu sehen, die zum Austausch über die Erfahrungen jener Jahre anregen sollen. Die Ausstellung richtet sich ausdrücklich auch an jene Besucher, welche die Jahre der Wende nur aus Büchern, Filmen und Erzählungen der Älteren kennen.

www.utopieundalltag.de

Christiane Eisler, Luxus Arbeit, 1990–1992, Sachsenring
Automobilwerke GmbH Zwickau, 1991

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