Warum konnte die NSDAP gerade in Bayern früh Erfolge erzielen? Dieser Frage widmet sich die Ausstellung „Brennpunkt Bayern. Hitler und der Kampf um die Demokratie“, die noch bis zum 7. August 2027 im Haus der Bayerischen Geschichte in Regensburg gezeigt wird. Sie beleuchtet Hitlers Aufstieg zum zentralen Akteur der politischen Kämpfe nach dem Ersten Weltkrieg. In einem Umfeld, das vom verlorenen Krieg, dem Abschied von der Monarchie, wirtschaftlicher Not und der Spanischen Grippe geprägt war, radikalisierte sich zunächst die politische Sprache. Populistische Volksredner wie Hitler, der in theatralischer Manier mit Mantel, Schlapphut, Revolver und Hundepeitsche auftrat, fanden ihr Publikum zunächst in Gaststätten und Bierkellern – und riefen bald offen zu politischer Gewalt auf.
Königlich privilegierte Schützengesellschaft Mainbernheim von 1382/ Digitalbild: Haus der Bayerischen Geschichte





