Die Schau blickt auf die Geschichte des Konsums und fragt zugleich nach seiner Bedeutung für die Gegenwart. Angesichts des heute allgegenwärtigen Überflusses an Waren scheint der Aufruf zum Konsumverzicht einfach – und doch fällt die Umsetzung den meisten schwer. Aber sollte eine Gesellschaft nicht auch danach streben, breiten Bevölkerungsschichten Zugang zu Dingen zu ermöglichen, die einst nur Wohlhabenden vorbehalten waren? Und sollten Menschen nicht frei sein, ihr hart erarbeitetes Geld für das auszugeben, was ihnen gefällt, auch wenn sie es nicht unbedingt im engeren Sinne „benötigen“? Andererseits: Machen Dinge wirklich glücklich? All diese Fragen stellen auch die Macher der Ausstellung und laden dazu ein, das eigene Konsumverhalten zu reflektieren.
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MKK, Jürgen Spiler





