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Konsum: Schöne Dinge, die uns glücklich machen?
Ausstellungen

Konsum: Schöne Dinge, die uns glücklich machen?

Modisches Must-have der 1970er Jahre:farbenfrohe Plateau-Sandalen. · Foto: MKK, Jürgen Spiler

Vom Kredenzschrank aus dem 16. Jahrhundert bis zum Walkman der 1980er Jahre: Konsumgüter sind weit mehr als bloße Gebrauchsgegenstände. Sie zeugen von Status, Identität und einer bestimmten Lebenseinstellung – und davon, wonach Menschen streben. Wie Konsum unsere Lebenswelt über Jahrhunderte geprägt hat, zeigt das Museum für Kunst und Kulturgeschichte in Dortmund anhand von 500 Objekten. Die Ausstellung „Konsum. Alltagsdinge zwischen Nutzen, Sehnsucht und Überfluss“ ist noch bis 2028 zu sehen.
Autor
Redaktion
17. September 2026
Lesezeit
1 Minute
Rubrik
Ausstellungen

Die Schau blickt auf die Geschichte des Konsums und fragt zugleich nach seiner Bedeutung für die Gegenwart. Angesichts des heute allgegenwärtigen Überflusses an Waren scheint der Aufruf zum Konsumverzicht einfach – und doch fällt die Umsetzung den meisten schwer. Aber sollte eine Gesellschaft nicht auch danach streben, breiten Bevölkerungsschichten Zugang zu Dingen zu ermöglichen, die einst nur Wohlhabenden vorbehalten waren? Und sollten Menschen nicht frei sein, ihr hart erarbeitetes Geld für das auszugeben, was ihnen gefällt, auch wenn sie es nicht unbedingt im engeren Sinne „benötigen“? Andererseits: Machen Dinge wirklich glücklich? All diese Fragen stellen auch die Macher der Ausstellung und laden dazu ein, das eigene Konsumverhalten zu reflektieren.

konsum-mkk.de

MKK, Jürgen Spiler

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