Moltkes Briefe an seine Frau Freya, die er während seiner Haftzeit im Konzentrationslager Ravensbrück verfasste, sowie sein Tagebuch aus dieser Zeit waren der Öffentlichkeit bisher unbekannt. Jetzt liegen sie in einem Band vor. Eindrucksvoll stellen diese Zeugnisse vor Augen, wie sehr es Moltke gelang, die erzwun‧gene Isolation produktiv zu nutzen: durch die Arbeit an juristischen Gutachten, die Anteilnahme an allen Belangen der Gutswirtschaft sowie durch seine Studien von Bibel und Luther-Schriften. Sein Glaube wurde ihm schließlich auch zum entscheidenden Halt, vor Gericht und angesichts des Todesurteils.
Rezension: Talkenberger, Heike





