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Im Schatten der Schmach von Pavia
Franz I. war innenpolitisch bei weitem nicht der unangefochtene Herrscher, als der er oft dargestellt wird. Die eingefahrenen Machtstrukturen Frankreichs konnte er nur schwer zu seinen Gunsten aufbrechen. Und dass er in Pavia in die Gefangenschaft des Kaisers geriet, hing ihm jahrelang nach. Erst die Förderung von…
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von VOLKER REINHARDT
Erfolg oder Scheitern, Glanz oder Elend, Innovation, Stagnation oder Rückschritt? Aus der historischen Vogelschau betrachtet, stellen sich die gut 32 Regierungsjahre Franz’ I. von 1515 bis 1547 als vorletzte Etappe vor dem Einsetzen der Krise der Monarchie und dem faktischen Kollaps in den sogenannten Religionskriegen nach 1562 dar, in denen sich das soziale und staatliche Gefüge Frankreichs weitestgehend auflöste.
Ein erster summarischer Rückschluss lautet mithin, dass in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts keine starken staatlichen Strukturen entstanden sein können, denn diese hätten den inneren Erschütterungen ganz oder zumindest länger standhalten müssen. Stattdessen stellt sich die Frage, ob die Weichenstellungen unter Franz I. die inneren Konflikte und den Quasi-Zusammenbruch nicht sogar befördert haben.
Bei einer differenzierten Erörterung dieser Fragen ist der immer wieder in die Diskussion geworfene Begriff „Absolutismus“ keine Hilfe, sondern ein mentales Hindernis ersten Ranges; ebenso haben die Theorien von der mehr oder weniger einheitlichen Entwicklung des „Westens“ (zu dem das Heilige Römische Reich deutscher Nation nicht gehört) die Wahrnehmung einer viel komplexeren politischen Realität verhindert.
Schwacher Staat mit wenig Zugriff auf den französischen „Flickenteppich“
Im Gegensatz zur frühen Ausbildung eines weitgehend vereinheitlichten, wenn nicht gar zentralisierten „Nationalstaats“ blieb Frankreich bis zum Beginn der Revolutionen im Frühjahr 1789 ein kaum überschaubarer Flickenteppich aus zahllosen lokalen Privilegien und eine korporativ und hierarchisch geschichtete Nischengesellschaft, die sich dem Zugriff eines weiterhin schwachen Staates in vieler Hinsicht effizient zu entziehen vermochte. Die Macht des Monarchen umfasste zwar in der Theorie alle drei Gewalten, aber de facto war er im „kurzen“, da 1789 endenden 18. Jahrhundert nicht einmal in der Lage, gegen den Widerstand des Amtsadels neue Steuern durchzusetzen.
Wie lässt sich die innere Politik Franz’ I. in ihrer Zeit, mit ihren Zielen und Resultaten faktennäher und weniger theorieverblendet bewerten? Vorauszuschicken ist die banale, aber zu oft außer Acht gelassene Tatsache, dass innere und äußere Politik natürlich nicht voneinander zu trennen sind. So haben die jahrzehntelangen, am Anfang ruhmreichen, am Ende erfolglosen Kriege des Königs um Mailand und allgemein um die Hegemonie in Italien finanzielle Verwüstungen in Frankreich hinterlassen, die auch durch Steuerhöhungen und Versuche, diese Abgaben effizienter einzuziehen, nicht saniert werden konnten.
Eine außenpolitische Katastrophe, die Gefangennahme des Königs am 24. Februar 1525 im Schlosspark von Pavia nach der dort blutig verlorenen Schlacht gegen den spanischen König und römischen Kaiser Karl V., zog sich als tiefe Zäsur auch durch die innere Politik. Nach den damaligen Wahrnehmungsmustern hatte ein Herrscher, den Gott unter so demütigenden Umständen seinem Erzfeind in die Hände spielte, als Strafe für seine Sünden die Berechtigung zur Herrschaft verloren. Die auf Franz’ Freilassung folgenden 21 Regierungsjahre standen daher ganz im Zeichen des Versuchs, diese furchtbare Schlappe wettzumachen, und das hieß: gegenüber den Untertanen die ungebrochene, ja durch herausragende Verdienste sogar erhöhte Legitimität zur Herrschaft nachzuweisen und vor Augen zu führen. In den Augen des Volkes wie auch des Adels aber regierte ein König nur gottgewollt, wenn er geheiligte Traditionen respektierte, erworbene Privilegien von Schichten und Individuen unangetastet ließ, Steuern nicht erhöhte, sondern senkte und überhaupt auf spürbare Neuerungen verzichtete.
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Alle Innovationen mussten daher mit Vorsicht und Fingerspitzengefühl vorgenommen und nicht als Veränderungen, sondern als vermeintliche Anknüpfung an viel ältere Praktiken und Gewohnheiten zum Nutzen aller Rangstufen und Klassen ausgegeben werden.
Emblematisch ist in dieser Hinsicht das zentrale Fresko in der von italienischen Spitzenkünstlern wie Rosso Fiorentino und Primaticcio um 1535 ausgemalten Galerie des Schlosses Fontainebleau. Es zeigt den König als leutseligen Schiedsrichter, Vermittler und Versöhner inmitten seiner Untertanen, die die ganze Bandbreite der sozialen Schichten und Berufe repräsentieren. Ihre Wünsche und Sorgen hört er mit väterlichem Verständnis und Mitgefühl an, um dann weise Entscheidungen zu treffen, die bei aller Divergenz der Interessen das allgemeine Wohl und die Wohlfahrt aller befördern. „Esprit de conseil“, die Bereitschaft, Rat anzunehmen und in konkrete Politik umzusetzen, ist die zentrale Botschaft dieses Bildes, in dem ein Herrscher um die Zustimmung und Gunst seiner Untertanen wirbt.
Franz I. will seine innenpolitische Macht deutlich ausbauen
Die Propaganda sollte verdecken, dass Franz I. vor und nach der Niederlage von Pavia bestrebt war, seine Macht auszubauen, das heißt konkret: neue Kompetenzen auf Kosten älterer Herrschaftsträger dazuzugewinnen, was alles nur mit einem deutlich gesteigerten Finanzaufkommen zu bewältigen war.
Zu diesem Zweck mussten frühzeitig sehr unpopuläre Maßnahmen ergriffen werden. Die in Nord- und Mittelfrankreich ohnehin schon hohe und entsprechend verhasste Grundsteuer (taille), die vor allem die mittleren und kleineren Bauern und Pächter schwer belastete, wurde unter Franz verdoppelt.
Indirekte Abgaben, die über die Preise von Verbrauchsgütern wie Salz abgeschöpft wurden, stiegen sogar um das Dreifache und wurden von jetzt an nicht mehr unter der Regie königlicher Funktionäre eingezogen, sondern an kapitalkräftige „Financiers“ verpachtet. Das neue System schlug ebenfalls zum Nachteil der kleinen Leute aus, da diese oft zu regelrechten Konsortien zusammengeschlossenen Bankiers der Krone eine jährliche Pauschalsumme zu entrichten hatten. Erwirtschafteten sie einen geringeren Ertrag, machten sie Verluste, während alles, was darüber lag, ihre Gewinnspanne bildete – dass dabei brachiale Methoden zum Einsatz kamen und die Schwächsten, die sich am wenigsten wehren konnten, am stärksten belastet wurden, verwundert nicht.
Eine weitere finanzpolitische Maßnahme Franz’ I. tendierte in die umgekehrte Richtung. Mit der 1523 dekretierten Einrichtung des Trésor de l’Epargne („Spar-Schatz“) versuchte er, das königliche Budget von den Financiers, die dieses bisher ganz überwiegend „verwaltet“ und nach – von königlicher Seite kräftig geförderter – öffentlicher Einschätzung ausgiebig geplündert hatten, unter seine direkte Kontrolle, also unter die Aufsicht vertrauenswürdiger Funktionäre zu bringen.
Das war ein Schritt in die richtige Richtung, doch blieben die erhofften Folgen aus. Zur Finanzierung seiner Kriege war Franz I. mehr denn je auf die Kredite solventer Geldgeber angewiesen, die auf diese Weise rasch die Hoheit über die öffentlichen Finanzen zurückgewannen – noch anderthalb Jahrhunderte später hatte Franz’ siebter Nachfolger Ludwig XIV. keinerlei Überblick über seine aus zahlreichen Einzeltöpfen von Bankiers gespeisten und zugleich durch Abzweigungen auf deren Konten reduzierten Einnahmen, geschweige denn über die damit vorgenommenen Ausgaben.
Die Misere der Finanzen war Teil eines weitaus größeren Problems: Der Krone fehlte es an allen Ecken und Ende an verlässlichem Personal, das ohne ausgeprägte Eigeninteressen gehorsam die Direktiven der königlichen Räte umsetzte. Die älteste, mit ihren Ursprüngen tief in die Vergangenheit zurückreichende Amtsträgerschicht des hohen Adels, der die einflussreichen Gouverneursposten in den Provinzen bekleidete, hatte sich vor allem in Krisenzeiten als nicht loyal erwiesen, sondern stattdessen die eigene Position und die Unabhängigkeit der Peripherie von der Zentrale zu stärken versucht.
Besonders spektakulär und für Franz I. geradezu traumatisch war der Abfall des Connétable de Bourbon, des obersten Heerführers und Stellvertreters des Königs im Militärwesen, der sich vom König ungerecht behandelt und benachteiligt fühlte und daher 1524 mit fliegenden Fahnen zu Karl V. überging.
Franz I. zog Profite aus dem Verkauf von Staatsämtern
Ähnliche Probleme mit Funktionären und Finanzen hatten seit der Mitte des 15. Jahrhunderts auch andere Herrscher. Innovative Lösungen dafür fand Papst Sixtus IV. (1471 –1484), der dazu überging, Verwaltungsämter in der Kurie und im Kirchenstaat an die Meistbietenden zu verkaufen; attraktiv waren solche Angebote durch die damit verbundenen Einkünfte und das Recht, solche Ämter zu vererben. König Franz I. führte diese vénalité des offices („Käuflichkeit der Ämter“) unter einer zweifachen Perspektive in die Administration und in die Ausübung der Justiz ein: zum einen, um eine neue Schicht der Krone ergebener und entsprechend belastbarer Amtsträger zu rekrutieren, zum anderen, um durch die teilweise sehr hohen Kaufpreise neue Einkommensquellen für die Monarchie zu erschließen.
Kurzfristig schlugen so Gewinne, langfristig jedoch gravierende Nachteile zu Buche. Nachteil Nummer eins: Die Krone behielt sich zwar vor, die Kaufsummen zurückzuzahlen und so die betreffenden Ämter wieder an sich zu ziehen, doch das war angesichts chronisch leerer Staatskassen pure Theorie. De facto wurden die Inhaber der Posten also unabsetzbar und damit von Patronage und Gunst des Königs weitgehend unabhängig.
Nachteil Nummer zwei: Durch die (1606 nochmals ausgeweitete) Vererbbarkeit der Ämter bildeten sich regelrechte Amtsträger-Dynastien mit einem sehr ausgeprägten Esprit de Corps heraus. Diese wurden im Lauf der Zeit ein Hindernis für alle Gesetzes- und Reformvorhaben, die ihren Interessen widersprachen – siehe die blockierten Steuergesetze des 18. Jahrhunderts.
Drittens: Der Kauf der höheren und höchsten Ämter öffnete den Weg zum Aufstieg in den Adel, entweder direkt oder in der dritten Generation. Das hatte durch die damit verbundenen Steuerprivilegien beträchtliche Einbußen für die Staatskasse zur Folge.
Erheblichen Machtzuwachs erfuhr die Monarchie unter Franz I. durch den Heimfall bzw. den Einzug wichtiger Apanagen, das heißt regionaler Herrschaften, die an Seitenzweige der Dynastie vergeben worden waren, so etwa Alençon und das Bourbonnais. Das durch die Heirat von Franz’ Vorgänger Ludwig XII. mit Anne de Bretagne an das Königreich gefallene Herzogtum Bretagne wurde jetzt unter Bewahrung mancher Privilegien unter die direkte Herrschaft der Krone gebracht.
Religionskonflikt droht außer Kontrolle zu geraten
Die durch die Reformationen Luthers, Zwinglis und Calvins herbeigeführte Spaltung der Christenheit in rivalisierende Konfessionen vermochte Franz I. zunächst zu seinem politischen Vorteil auszunutzen. So schloss er Bündnisse mit den Protestanten im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation und schwächte damit die Position seines Rivalen Karl V.
Auf dem Höhepunkt dieser Auseinandersetzungen scheute er selbst vor einer Allianz mit dem Sultan des Osmanischen Reiches nicht zurück, was mit seinem Titel eines „allerchristlichsten Königs“ eigentümlich kontrastierte und vor allem von deutschen Humanisten abträglich kommentiert wurde.
Aus politischen Gründen duldete Franz I. auch das Aufkommen kirchenkritischer Bewegungen im eigenen Land, vor allem in den humanistisch gebildeten Kreisen der Evangéliques. Diese kritisierten die Verweltlichung der Kurie, den Nepotismus der Päpste und allgemein die Vernachlässigung seelsorgerischer Aufgaben durch die Amtskirche und proklamierten eine umfassende Reform an Haupt und Gliedern. Im Gegensatz zu den französischen Anhängern Luthers verkündeten sie aber keine von der römischen Lehre abweichende Theologie. Auch die Lutheraner blieben ein Jahrzehnt lang unbehelligt, weil der König mit ihnen und den Evangéliques die Päpste unter Druck setzen und weitere Zugeständnisse für seine durch das Konkordat von Bologna ohnehin schon starke Stellung gegenüber „seiner“ Kirche erpressen konnte.
Mit dieser relativ duldsamen Haltung hatte es schlagartig ein Ende, als am Morgen des 18. Oktober 1534 überall in Paris Plakate an den Mauern klebten, in denen gegen die teuflische Erfindung der Messe und gegen den katholischen „Aberglauben“ allgemein polemisiert wurde. Damit war auch die Ehre des katholischen Monarchen schwer beschädigt, der daraufhin eine unnachsichtige Politik der „Ketzerei“-Ausrottung verfolgte.
Er konnte jedoch nicht verhindern, dass seit 1541 aus Genf immer mehr Missionare des radikalen Reformators Jean Calvin nach Frankreich einsickerten, deren auf Prädestination, rigorose Sittenstrenge und eine monarchiekritische Politiklehre gestützte Doktrin vor allem in Kreisen des höheren Adels und in gewerblich aktiven Kreisen auf große Resonanz stieß. Die Folge war, dass Gemeinden dieser „reformierten“ Kirche unter adligem Patronat wie Pilze aus dem Boden schossen, vor allem im Süden des Landes, wo sie trotz aller gewaltsamen Gegenmaßnahmen sogar regionale Mehrheiten bildeten.
Als Spross einer Seitenlinie des französischen Königshauses geboren, der nur an die Macht gelangte, weil sein Vorgänger Ludwig XII. keinen Erben gezeugt hatte, musste Franz I. als Neuankömmling an der Macht von Anfang an eine auf seine individuelle Berufung und Größe ausgerichtete Selbstdarstellung propagieren. Dazu wurde das Emblem seiner Familie, der Salamander, mit der persönlichen Devise „Nutrisco et Extinguo“ – „Ich nähre und lösche aus“ – an zahlreichen Kirchen- und Schlossmauern angebracht. Die Formel spielte darauf an, dass sich der Salamander aus den Flammen, die ihm nichts anhaben konnten, stärkte, also unüberwindlich und unsterblich war, sollte aber vor allem Unnachsichtigkeit gegenüber dem Bösen und Förderung des Guten verkünden.
Franz I. als Förderer humanistischer Ideale
Dazu zählte auch die Pflicht zur Förderung innovativer Kultur, der Franz I., dabei stark von italienischen Vorbildern beeinflusst, exemplarisch nachzukommen versuchte. So nahm Guillaume Budé (Budaeus, 1468 –1540), das respektierte Oberhaupt der französischen Humanisten, an seinem Hof als Chef der königlichen Bibliothek und als persönlicher Ratgeber eine herausragende Stellung ein, die er zur Förderung der Antiken-Studien nachhaltig zu nutzen wusste. Auf seine Initiative ging die Gründung des „Kollegiums der königlichen Lektoren“ zurück, das in der Folgezeit als „Collège de France“ zunehmend eine herausragende Stellung im akademischen Leben Frankreichs einnahm und bis heute behauptet.
Darüber hinaus verfasste Budé für Franz I. unter dem Titel „Das Buch von der Unterrichtung des Fürsten“ (gedruckt 1547) eine Anleitung zum guten Regieren, in der er die Kenntnis der alten Sprachen und speziell des Griechischen, seiner unbestrittenen Domäne, zur Voraussetzung für gottgefällige und dem Volk nützliche Herrschaft erhob und damit auch kräftige Reklame in eigener Sache machte.
Zum humanistischen Herrschaftsprogramm gehörte nicht nur liberalitas, Großzügigkeit gegenüber Gelehrten und Künstlern, sondern auch magnificentia, Großartigkeit im Auftreten. Dieser Verpflichtung kam Franz I. nach dem Trauma von 1525 durch die Neubauten am Schloss Fontainebleau, am glanzvollsten und bis heute eindrucksvollsten aber am strahlenden Beginn seiner Regierungszeit durch die Errichtung des monumentalen Schlosses Chambord nach.
Chambord war ein nach humanistischen Maßstäben besonders prestigeträchtiges Projekt aus dem Nichts, ohne Vorgängerbauten, nicht zur herrscherlichen Residenz, sondern ausschließlich zur Veranschaulichung herrscherlicher Größe bestimmt. In diesem „Jagdschloss“ in den wildreichen Wäldern des Loire-Gebiets hat der Bauherr insgesamt nur gerade einmal sechs Wochen verbracht und im Dezember 1538 mit seinem Rivalen Karl V. ein einziges Mal einen hohen Staatsgast empfangen.
Um zum Symbol von Herrscher und Nation zu werden, musste der ursprüngliche Plan für das Schloss, der toskanische Formen vorsah, in bodenständige französische Bauformen verwandelt werden. Zur Anknüpfung an diese Traditionen wurde der Schloss-turm (Donjon) hinzugefügt. Zu einem architektonischen Wunderwerk für Zeitgenossen und Nachwelt aber wurde Chambord durch die zentrale Treppenanlage, die mit ihren an Meereskreaturen erinnernden Schmuckformen von Anfang an Leonardo da Vinci zugeschrieben wurde, der während des Baubeginns als Gast Franz’ I. im Schlösschen Cloux bei Amboise residierte (siehe Artikel Seite 42).
Mit Schlossbauten wie Cambord, aber auch mit ihrer repressiven Religionspolitik und ihrer Strategie der Machtsteigerung gegenüber dem Adel wies die Regierungszeit Franz’ I. in die Zukunft – mit ihren Errungenschaften, aber mindestens ebenso sehr durch die dadurch ausgelösten Konflikte.
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