Selbst nach der Hochzeit mit Anne Boleyn war The Kings’s Great Matter („Die große Sache des Königs“) noch nicht endgültig geklärt, denn die Ehe mit Katharina bestand weiter, und der König schien somit in Bigamie zu leben. Da half es auch nicht, dass englische Diplomaten gegenüber dem Papst die Vorzüge Anne Boleyns anpriesen. Sie betonten „die anerkannten, ausgezeichneten Tugenden der besagten Edeldame, die Reinheit ihres Lebens, ihre beständige Jungfräulichkeit, ihre mädchenhafte und frauliche Scham, ihre Mäßigkeit, Keuschheit, Sanftmut, Demut, Weisheit sowie ihre ausgezeichnete Erziehung, ihre lobenswerten Umgangsformen und ihre anscheinende Fähigkeit, Kinder zu gebären“.





