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Im Schatten von Heinrichs Königinnen
Maria musste sich bis zum Tod ihres Vaters nicht nur mit einer ganzen Reihe von Stiefmüttern herumschlagen. Die Reformation in England, die durch die Heiratspolitik Heinrichs VIII. angestoßen wurde, machte sie zudem in religiöser Hinsicht zu einer „Altgläubigen“.
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Selbst nach der Hochzeit mit Anne Boleyn war The Kings’s Great Matter („Die große Sache des Königs“) noch nicht endgültig geklärt, denn die Ehe mit Katharina bestand weiter, und der König schien somit in Bigamie zu leben. Da half es auch nicht, dass englische Diplomaten gegenüber dem Papst die Vorzüge Anne Boleyns anpriesen. Sie betonten „die anerkannten, ausgezeichneten Tugenden der besagten Edeldame, die Reinheit ihres Lebens, ihre beständige Jungfräulichkeit, ihre mädchenhafte und frauliche Scham, ihre Mäßigkeit, Keuschheit, Sanftmut, Demut, Weisheit sowie ihre ausgezeichnete Erziehung, ihre lobenswerten Umgangsformen und ihre anscheinende Fähigkeit, Kinder zu gebären“.
Der Kanzler Thomas Cromwell „entmachtet“ den Papst in England
Der Papst blieb hart, und der Kanzler Thomas Cromwell entwickelte 1533 einen Plan B: Das Parlament nahm den Papst aus dem Spiel, indem es den Bischöfen der anglikanischen Kirche ihre – bislang auf Rom ausgerichtete – Eigenständigkeit entzog. Ein Gesetz („Submission of the Clergy Act“) verbot den Geistlichen, sich ohne Einwilligung des Königs zu Synoden zu treffen und kanonische Gesetze zu erlassen.
Damit war der erste Schritt zur Loslösung von Rom erfolgt. Ohne die Weigerung des Kaisers und des Papstes zur Auflösung der ersten Ehe Heinrichs VIII. wäre die Anglicana ecclesia, die anglikanische Kirche, nie entstanden. Die Suprematsakte von 1534 erklärte schließlich den König explizit zum Oberhaupt der Kirche.
Auf Initiative von Thomas Cranmer, der laut den neuen Gesetzen nun unter Aufsicht des englischen Königs agierende Erzbischof von Canterbury, erklärte im Mai 1533 eine Synode der englischen Bischöfe (Convocation) zuerst die Ehe Heinrichs mit Katharina für ungültig und danach seine Ehe mit Boleyn für rechtens.
Schließlich ließ der König seine neue Gattin am 1. Juni 1533 aufwendig krönen. Rund drei Monate später brachte sie am 7. September eine Tochter zur Welt: Elisabeth (I.). Die Hoffnung auf einen männlichen Erben hatte sich für den König wieder nicht erfüllt. Stattdessen gab es nun nicht nur zwei Königinnen, sondern auch zwei Thronfolgerinnen.
Die folgenden drei Jahre waren für Katharina und ihre Tochter Maria von zahllosen Gängelungen durch den König geprägt. So versuchte Heinrich VIII., Katharina zur Aufgabe des Königinnen-Titels zu zwingen. Um dem Nachdruck zu verleihen, verbannte er sie an diverse abgelegene Residenzen – zuletzt nach Kimbolton Castle (Cambridgeshire). Doch trotz Tyrannisierung durch den Gatten, schlechter Lebensbedingungen und fehlender Außenkontakte beharrte die Königin auf ihrem Titel und ihrem Glauben.
Daraufhin richtete sich der Zorn Heinrichs gegen Maria. Ihr wurde der Titel Princess of Wales aberkannt. Sie wurde nun schlicht Lady Mary genannt, entsprechend verlor sie auch den bisherigen umfangreichen Haushalt und das Personal. Sie wurde als „Ehrenjungfer“ Teil des Haushalts ihrer kleinen Halbschwester Elisabeth in Hatfield.
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Schikaniert von Boleyn-Familienmitgliedern und in Armut wie eine Gefangene lebend, wurde Maria vom Parlament bastardisiert und Elisabeth zur Thronerbin erklärt. Dieses „Erste Erbfolgegesetz“ musste von allen Untertanen beschworen werden, bald ergänzt durch den „Treason Act“, wonach Eidverweigerer des Hochverrats angeklagt wurden (Frühjahr 1534). Auf die Suprematsakte folgte im November 1534 ein weiterer „Treason Act“. Die English Reformation wurde also mit zahlreichen Gesetzen weiter vorangetrieben.
Für Maria, die dem Beispiel ihrer Mutter folgte und die Eidesleistung verweigerte sowie am „alten Glauben“ festhielt, muss es beängstigend gewesen sein, als im Jahr 1535 auch einst bedeutende Staatsmänner wie etwa der frühere Kanzler Thomas More und John Fisher, Bischof von Rochester, als Eidverweigerer hingerichtet wurden. Heinrich hielt sich jedoch trotz seiner Empörung über die Widerspenstigkeit der Tochter bislang mit härteren Strafen zurück.
Anne Boleyn krempelte derweil die Verhältnisse am Hof um, schwelgte im Luxus und übte Patronage zugunsten ihrer Familie aus. Nicht zuletzt durch ihre außenpolitischen Ambitionen kam es zur Konfrontation mit Cromwell. So strebte Anne entgegen der Strategie von Heinrichs wichtigstem Berater ein Bündnis mit Frankreich an.
Maria hingegen wurde aufgrund ihres Festhaltens am „alten Glauben“ zu einer Art Ikone der politischen Opposition in England. Der König reagierte zunehmend hilflos auf seine eigensinnige Tochter und wollte sie schließlich durch die Heirat mit einem ausländischen Prinzen loswerden. Zur Auswahl standen dänische oder deutsche protestantische Fürsten, doch schlugen die Heiratsprojekte fehl.
Auch seine Gattin Anne bereitete Heinrich zunehmend Kummer. Weitere Tod- bzw. Fehlgeburten schmälerten die Hoffnung auf einen männlichen Erben. Zudem brachte die Königin durch ihr überhebliches und arrogantes Auftreten den Hof gegen sich auf.
Für Nicholas Carew – ein der Reformation skeptisch gegenüberstehender Diplomat Heinrichs – und Eustace Chapuys, Botschafter von Kaiser Karl V., waren Katharinas und Marias Verweigerung der Eidesforderungen und ihr passiver Widerstand gegen die neue Königin ein gefundenes Fressen. Beide Diplomaten hielten engen Kontakt zu den verbannten Frauen.
Katharina und Maria erhalten Hilfe vom Botschafter des Kaisers
Chapuys gab Katharina und Maria detaillierte Verhaltensregeln und bestärkte sie im Kampf um ihre Rechte. Er übergab Maria sogar eine Notiz, was sie sagen sollte, falls die Männer des Königs sie verschleppen wollten: Sie habe nie etwas gesagt, getan oder geduldet, was ihrem Status als Prinzessin abträglich sein könnte; „wenn der König es so wolle, füge sie sich, aber sie protestiere in gebührender Form gegen alles, was zu ihrem Nachteil geschehen könnte“.
1534/35 ging Chapuys dazu über, angesichts der Unzufriedenheit im Land Umsturzversuche von „Altgläubigen“ zu unterstützen. Nach deren Scheitern förderte der emsige Botschafter die Planung einer Invasion von Tudor-Gegnern und die Vorbereitung einer Flucht Marias außer Landes. All diese vergeblichen Aktivitäten im kaiserlichen Auftrag bestärkten zwar Katharina und Maria in ihrem Widerstand, doch war der Kaiser letztlich aus machtpolitischen Gründen nicht zum klaren Bruch mit Heinrich VIII. bereit.
Der englische Kanzler und Lordsiegelbewahrer Thomas Cromwell hatte eine ganz spezielle Beziehung zu Katharina und ihrer Tochter Maria. Als ein glühender Anhänger von Luthers Ideen forcierte er die Trennung von Rom. Er schuf zum Entsetzen Marias die rechtlichen wie institutionellen Rahmenbedingungen für den Aufbau der Anglicana ecclesia. Cromwell war der Anführer einer „anglikanischen Partei“ am Hof. Ironischerweise sollte sein Reformeifer später ausgerechnet bei Heinrich VIII. auf Ablehnung stoßen, der den „alten Glauben“ nur sachte anpassen wollte.
Trotz der religiösen Gegensätze unterhielt Cromwell aber eine fast schon herzliche Beziehung zu Maria. Obwohl er ein offizieller Vertreter der Krone war, unterstützte er sie gemeinsam mit Chapuys in den Auseinandersetzungen mit Heinrich VIII.
Als dessen Repressionen zunahmen, formulierte Cromwell für Maria diverse Bittbriefe, in denen die Tochter den Vater um Versöhnung bat. Teilweise brachte er sich durch diese Unterstützung selbst in große Gefahr. Schließlich überredete der Kanzler Maria zu einer Unterwerfungsgeste gegenüber dem König. Letztlich rettete er ihr so das Leben.
In einem Brief bedankte sich Maria bei Cromwell „für seine guten Dienste …, die keine Mühe scheuten, mich vor dem Ertrinken zu retten, ehe ich in Torheit unter- und damit rettungslos verlorenging, und mich so dem reinigenden Feuer des Wohlwollens und der Gnade aussetzten. Sie ließen mir auch fortan guten und heilsamen Rat zuteil werden, um mich gegen einen Rückfall zu wappnen“.
Marias Mutter hingegen pflegte in der Verbannung von Kimbolton Castle lediglich Kontakt zu Botschafter Chapuys. Er beriet, tröstete und informierte sie auch über Rebellions- und Invasionsversuche, die sie billigte. Doch änderte sich ihre Lage nicht wesentlich, bis sie Ende 1535 schwer erkrankte.
In einem anrührenden Brief verabschiedete sie sich am 7. Januar 1536 von Heinrich: „Doch ich vergebe Euch alles und bitte Gott, das gleiche zu tun. … Endlich spreche ich diesen Wunsch aus, dass meine Augen Euch über alles zu sehen wünschen. Lebt wohl.“ Noch am selben Tag starb sie.
Der König gewährte ihr lediglich eine Beisetzung nach dem Ritus einer Prinzessinnen-Witwe von Wales in Peterborough. Ihrer Tochter Maria wurde die Teilnahme am Begräbnis verweigert.
Anne Boleyn wähnte sich nun als Siegerin auf ganzer Ebene. Doch zu diesem Zeitpunkt hatte sie bereits die Gunst des Königs verloren. Dazu beigetragen hat nicht nur ihre öffentliche Kritik an ihm und ihre Einmischung in religiöse sowie politische Angelegenheiten, sondern auch eine weitere Fehlgeburt im Januar 1536.
Eine mit Anne verfeindete Fraktion am Hof hatte inzwischen mit Jane Seymour eine neue Favoritin für den König plaziert. Cromwell, der Anne Boleyn persönlich nicht ausstehen konnte, initiierte einen Schauprozess gegen die Königin. Sie wurde wegen Ehebruchs und Verrat zum Tod verurteilt und am 9. Mai 1536 mit dem Schwert enthauptet.
Auch Elisabeth wird aus der Thronfolge gestrichen
Nach dem Tod Boleyns führte Maria ein zurückgezogenes Leben mit eigenem Haushalt und einigen Freunden. Ihr Vater heiratete die 27-jährige Jane Seymour am 30. Mai 1536. Sie wirkte im Gegensatz zur herrischen Boleyn demütig und ergeben, wobei sie versuchte, dem König ein angenehmes Heim zu schaffen.
Während sie auf direkte politische Interventionen verzichtete, war sie – beraten durch Nicholas Carew – um einen Ausgleich innerhalb der königlichen Familie bemüht. Jane setzte sich für eine Aussöhnung zwischen Heinrich und Maria ein, was der König zunächst barsch zurückwies.
So musste sich Maria auf Druck einer Kommission unterwerfen bzw. ihren Bastard-Status anerkennen, gefolgt vom „Zweiten Erbfolgegesetz“ (Juli 1536), durch das auch Elisabeth bastardisiert und beide Töchter von der Thronfolge ausgeschlossen wurden. Heinrich war somit bei seiner dritten Frau angelangt, hatte aktuell aber gar keine Thronfolgerinnen mehr.
Zwischen Jane und Maria entwickelte sich eine enge Freundschaft, zumal die Prinzessin schließlich vom Vater doch wieder in Gnaden bei Hofe aufgenommen wurde. Die Königin war inzwischen schwanger. Am Hof protegierte sie vor allem die eigene Familie. Die Hoffnungen der „Konservativen“ um Nicholas Carew, sie würde Heinrich zu einer Rücknahme der Reformation drängen, erfüllten sich nicht.
Seit 1536 ließ Heinrich VIII. die Klöster auflösen. Als dies auch im Norden Englands geschah, kam es dort zu schweren Revolten (Pilgrimage of Grace). Obwohl Jane für die Rebellen um Gnade bat, ließ Heinrich den Aufstand niederschlagen.
Zur großen Freude des Königs gebar Jane am 12. Oktober 1537 einen Jungen: Eduard (VI.). Am Hof und im ganzen Land brach Begeisterung aus. Doch kurz nach der Taufe ihres Sohnes, bei der Maria als Patin fungierte, starb Jane am 24. Oktober 1537 (eventuell an Kindbettfieber).
Der König und Maria, die eine Freundin und Beschützerin verloren hatte, trauerten aufrichtig. Bei der Beisetzung in Windsor fungierte Maria als Chief Mourner, sie leitete die Trauerfeierlichkeiten. Heinrich sollte Jane später als die liebste seiner Frauen bezeichnen.
Die Ehe mit einer Protestantin wird zum Desaster
Maria hielt sich politisch weiter zurück, doch ihre „altgläubigen“ Anhänger schmiedeten neue Invasionspläne. Zu deren Abwehr drängte Cromwell den König zu einem Ehebündnis mit deutschen Protestanten, besonders mit dem Herzog von Kleve. Aufgrund von Porträts, unter anderem gefertigt vom Hofmaler Hans Holbein, entschied sich Heinrich VIII. für Anna, die 23-jährige Schwester des Herzogs. Ende Dezember 1539 setzte sie nach England über. Doch nach der ersten Begegnung fanden sich die beiden so abstoßend, dass Heinrich die Hochzeit absagen wollte.
Zwar musste er Anna von Kleve aus vertraglichen Gründen am 6. Januar 1540 heiraten, aber er mied die Gattin, während Maria freundliche Beziehungen zu ihr pflegte. Etwas mehr als ein halbes Jahr nach ihrer Ankunft zwang man Anna von Kleve, einer Eheaufhebung zuzustimmen. Die unglückliche Ex-Gattin wurde großzügig abgefunden und blieb in England. Danach erreichten Reform-Gegner, dass Cromwell wegen des „Ehefiaskos“ hingerichtet wurde.
Während Maria den Tod ihres Beschützers betrauerte, hatten „Altgläubige“ um Thomas Howard, Herzog von Norfolk, und Stephan Gardiner, Bischof von Winchester, zuvor mit Catherine Howard eine neue Favoritin bei Hofe plaziert. Und tatsächlich verliebte sich Heinrich und heiratete sie im Juli 1540.
Der König erlebte einen „zweiten Frühling“ und verwöhnte seine Gattin. Zwischen Maria und ihrer dritten Stiefmutter kam es anfänglich zu Konflikten. Erst königliche Interventionen führten zum Ausgleich und zur Aufnahme Marias am Königshof, später bei Prinz Eduard.
Die junge Catherine hingegen schwelgte nicht nur im Luxus und feierte üppige Feste, sondern sie begann auch eine Affäre mit dem Höfling Thomas Culpepper. Die Beziehung wurde entdeckt, und Thomas Cranmer gab eine Untersuchung in Auftrag, im Zuge derer auch erotische Verhältnisse in Catherines Jugend aufgedeckt wurden. Daraufhin ließ Heinrich die Gattin inhaftieren, vor Gericht stellen und schließlich wegen Hochverrats hinrichten (Februar 1542). Damit war vorerst auch der Machtkampf der Fraktionen am Hof zugunsten der Reformer entschieden.
Maria verlebte nach dem Tod Catherine Howards einige friedliche Jahre, zumal sie mit der sechsten Gattin Heinrichs, der 31-jährigen, zweifachen Witwe Catherine Parr gut zurechtkam. Nach der Hochzeit in Hampton Court im Juli 1543 war Catherine von Beginn an um Ausgleich innerhalb der königlichen Familie bemüht, den sie bald erreichte.
Plötzlich ist Maria die Nummer zwei bei der Thronfolge
1544 ließ sich Heinrich VIII. – nicht zuletzt auf Zureden von Catherine Parr – zu einer Neuregelung der Thronfolge überreden, die seine Töchter wieder mit einbezog. Laut dem „Third Succession Act“ rangierte Maria nun auf Platz zwei nach Eduard, behielt aber den Makel eines unehelichen Kinds. Ihre Stiefschwester Elisabeth folgte auf Platz drei.
Maria besaß zu dieser Zeit zwar einen eigenen Haushalt mit Etat, doch hatte sie unverändert keine Ämter, keine öffentlichen Funktionen und kein eigenes Vermögen. Dessen ungeachtet harmonierte sie mit Parr infolge ähnlicher Interessen und pflegte mit ihr trotz religiöser Gegensätze intellektuellen Austausch (unter anderem im theologischen Diskussionszirkel der Königin). Catherine Parr – selbst hochgebildet und Autorin theologischer Werke – drängte schließlich die Prinzessin zur Übersetzung einer Erasmus-Schrift, die jedoch unvollendet blieb.
Unverändert führte Maria ihr beschauliches Leben weiter, kaufte wertvolle Kleider, ritt aus, jagte und vergnügte sich mit Freunden bei Tanz und Kartenspiel. Parr hingegen, die während Heinrichs letztem (misslungenen) Frankreich-Feldzug erfolgreich als Regentin agiert hatte, geriet seit 1545 in die immer noch virulenten Machtkämpfe zwischen Reformern und „Konservativen“.
Letztere versuchten, Parr wegen ihrer theologischen Schriften als „ketzerische Protestantin“ anzuklagen und einer Untersuchung zu unterwerfen. Der drohenden Inhaftierung entging Parr nur, indem sie sich in Form einer Geste dem König unterwarf. Dieser nahm sie in Gnaden auf und entmachtete im Sommer 1546 die „Konservativen“ bei Hofe.
Aufgrund seiner stark angeschlagenen Gesundheit zog sich der König nun mehr und mehr von der Familie zurück. Nach Erstellung seines Testamentes starb Heinrich in Whitehall Palace (28. Januar 1547). Auf dem Thron folgte ihm sein Sohn Eduard. Maria war erstmals in ihrem Leben frei und unabhängig.
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