Am 14. März 1944 verkündete der britische Premierminister Winston Churchill dem Unterhaus, dass Großbritannien den Kurs der USA unterstützen werde. Die Presseberichte über „Sicherheitsmaßnahmen“, die Irland von England isolieren sollten, wie eine Beschränkung der Reisemöglichkeiten oder Post- und Pressezensur, seien zutreffend. Letztlich war die Furcht jedoch unbegründet. Trotz seiner Neutralität kooperierte Irland während des Zweiten Weltkriegs mit England und den USA. Irische Soldaten kämpften in den Armeen der Westalliierten, und die Nachrichtendienste tauschten Informa-tionen aus. Nicht zuletzt unterband die irische Spionageabwehr deutsche Infiltrationsversuche auf der Insel. Auch der Radiotransmitter in der deutschen Botschaft war bekannt und wurde vom irischen Geheimdienst abgehört. Irland aber beharrte nach außen auf seiner Neutralität und beließ den deutschen und den japanischen Botschafter bis Kriegsende im Land.





