Die Ausstellung beschäftigt sich mit Leben und Werk des ungewöhnlichen Meisters, mit der Bedeutung von Kunsthandwerk in der spätmittelalterlichen Stadt und dem Enstehungsprozess spätgotischer Werke allgemein. Die einzelnen Arbeitsschritte von der Aushandlung eines Vertrags, über die diffizile Arbeit in der Werkstatt bis hin zum fertigen Meisterwerk werden in fünf inszenierten Räumen erlebbar. Auf einem Parcours lernt der Besucher die Kunsthandwerker der mittelalterlichen Stadt kennen, den Unternehmer Jacob Russ und die Werkstatt eines Bildhauers. Er durchschreitet virtuell die Churer Kathedrale und betritt den Ratssaal von Überlingen. Einige ungewöhnliche Skulpturen aus Überlingen, Chur, Stuttgart und aus Kirchen in und um Ravensburg mit ihren ausdrucksstarken Gesichtern und feinen Händen säumen den Weg der Besucher durch die Ausstellung.





