Um 1930 wandelte sich die bisexuelle Diva und Tierfreundin zunehmend zur ernsthaften Künstlerin und engagierte sich für die Gleichberechtigung aller Menschen. Während des Zweiten Weltkriegs blieb sie in Europa, wirkte im französischen Widerstand und setzte nach 1945 ihren Kampf für Toleranz fort. Sie adoptierte zwölf Kinder aus aller Welt, um zu zeigen, dass eine Erziehung möglich sei, die kulturelle Unterschiede überwinden könne. Das spannende Buch führt nicht nur durch das faszinierende Leben Bakers, sondern auch durch die kulturellen und politischen Umbrüche sowie den Wandel der Unterhaltungsindustrie im 20. Jahrhundert.
Rezension: Dr. Sebastian Rojek
Mona Horncastle
Josephine Baker
Weltstar. Freiheitskämpferin. Ikone
Piper Verlag, München 2025, 254 Seiten, € 14,–





