Das Zusammenleben von Juden und Nicht-Juden geht in Westfalen weit zurück. Bedingungen der Ansiedlung von Juden zeigt die Schau ebenso wie Wege der Integration und Formen jüdischer Identität. Vielfältig war das jüdische Engagement in Städten und Gemeinden, in Vereinen und Kultureinrichtungen. Nachbarschaftliche Nähe bildete sich zu den nicht-jüdischen Mitbürgern im Alltag heraus.
Der große Bruch kam hier wie andernorts in den 1930er Jahren. Was mussten westfälische Juden in ihrer Heimat und im Exil erleben, wie blicken sie heute auf Westfalen? Diese Fragen stellt die Schau. Elf jüdische Zeitzeugen, die in Westfalen geboren wurden bzw. heute immer noch dort leben, äußern sich in Interviews zum Thema Heimat im Spannungsfeld zwischen Heimatliebe und mehreren Heimaten. Ein Hörbuch und ein Begleitbuch sind zur Ausstellung erschienen.





