Doch 1013 war es so weit: Nach Verhandlungen mit Papst Benedikt VIII. brach Heinrich II. mit seiner Gemahlin Kunigunde nach Italien auf. Am 14. Fe‧bruar 1014 wurde das Königspaar in Rom von zwölf Senatoren zum Petersdom geleitet. Heinrich beteuerte, ein getreuer Schutzherr der römischen Kirche sein zu wollen. Dann wurden er und Kunigunde zu Kaiser und Kaiserin gekrönt. Eine Synode, auf der auch theologische Fragen erörtert wurden, befestigte die Zusammenarbeit zwischen Kaiser und Papst. Doch hinsichtlich der italischen Herrschaft zeigte sich Heinrich auch jetzt zurückhaltend und zog sich bald über die Alpen nach Norden zurück. Die Probleme um Arduins Herrschaft lösten sich erst, als dieser 1015 starb.





