Die Ausstellung vereint rund 150 hochkarätige Leihgaben aus dem Kunsthistorischen Museum in Wien. Darunter kostbare Waffen und Rüstungen, prachtvolle Gemälde, Textilien, Medaillen sowie kunstvoll illustrierte Handschriften. Besonderer Höhepunkt unter den Exponaten sind die Originalrüstungen und Waffen, mit denen Kaiser Maximilian selbst vor mehr als 500 Jahren seinen Gegner entgegentrat sowie der „Freydal“, eines der kostbarsten Turnierbücher der Welt, das um 1512 bis 1515 entstand und die ritterliche Minnefahrt Maximilians schildert.
Thematisch gewährt die Schau Einblicke in Turnierwesen und Rittertum um 1500. Im Vordergrund steht der höfische Turniersport unter Maximilian. Der Herrscher verband an seinem Hof verschiedene Turniertraditionen und nutze ganz bewusst technische Neuerungen und Innovationen seiner Zeit aus, um seine Rüstungen zu verbessern und das Turnier für die Zuschauer noch spektakulärer zu machen. Schließlich dienten Turniere zur Zeit Maximilians schon nicht mehr der Kriegsvorbereitung, sondern waren fester Bestandteil des höfischen Lebens.
Das DAMALS-Heft 4/2014 mit dem Titelthema „Ritterturniere – Kampf, Minne, Spektakel“ gibt es hier:
http://www.damals.de/de/13/Titelthema.html





