Diese machtpolitische Gemengelage um 800, zu der auch die Juden und der Papst hinzugenommen werden, wird im ersten Teil des Bandes beschrieben. Im zweiten Teil werden „kulturelle Begegnungen“ (in Sachsen oder in Italien) geschildert, danach kommen „kulturelle Praktiken“ (wie Pfalzen und Mobilität, Handwerk und Kunst) in den Blick, und schließlich sollen „moderne Perspektiven“ entwickelt werden. Nicht bei allen Beiträgen vermag der Leser jedoch den Bezug zur anfangs entwickelten Fragestellung zu erkennen, etwa bei den im einzelnen durchaus interessanten Texten zur Karlsrezeption.
Rezension: Dr. Heike Talkenberger





