„Dieser Regierungswechsel, den Sie anstreben, berührt die Glaubwürdigkeit unserer demokratischen Institutionen“, herrschte Helmut Schmidt die Abgeordneten von Union und FDP an. „Ihre Handlungsweise … hat keine innere, keine moralische Rechtfertigung.“ Schließlich habe die sozialliberale Koalition, „deren gewählter Bundeskanzler heute durch ein Misstrauensvotum gestürzt werden soll“, erst vor zwei Jahren „eine überzeugende Bestätigung“ und einen bis zum nächsten regulären Wahltermin 1984 geltenden Auftrag bekommen: „Die Mehrheit der Wähler hatte weder 1976 Herrn Dr. Kohl noch 1980 Herrn Strauß in das Amt des Bundeskanzlers berufen wollen.“ …
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