Die Metropolitanverfassung war das Organisationskonzept der spätantiken römischen Reichskirche. Ihre Grundlegung erfolgte auf dem ersten ökumenischen Konzil von Nicaea 325. Sie besaß die Funktion, das Herrschaftsgebiet der christ‧lichen Kirche in überschaubare Verwaltungseinheiten zu gliedern. Außerdem regelte sie das Verhältnis der einzelnen Bischöfe untereinander und führte dazu das Amt des Erzbischofs neu ein. Daher legte das Konzil fest, dass das Römische Reich in eine Vielzahl von Kirchenprovinzen eingeteilt werden sollte. …
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Dr. Daniel Carlo Pangerl





