Erschöpft zog sich Karl nach Burgund zurück, wandte sich im Herbst 1476 jedoch wieder gegen Lothringen und belagerte trotz des nahenden Winters die Hauptstadt Nancy. Herzog René II. von Lothringen zog unterdessen ein Heer zusammen und stellte sich am 5. Januar bei Nancy den Burgundern entgegen: 15 000 Lothringer und Söldner der „Niederen Vereinigung“ gegen 10 000 Burgunder. Trotz der zahlenmäßigen Unterlegenheit und obwohl sein Heer durch die Belagerung bereits geschwächt war, beschloss Karl zu kämpfen. Es war die letzte große Schlacht der Burgunderkriege und geriet zum Desaster für den Burgunderherzog. Er selbst starb auf der Flucht. Man fand seinen gefrorenen, geplünderten und von Wölfen angenagten Leichnam erst Tage später.





