Im Januar 1777 tappte er dann in die Falle: Der geschmähte Herzog ließ ihn in Blaubeuren entführen und auf die Festung Hohenasperg bringen. Dort wurde er ohne Verhandlung oder Verhör eingekerkert. Im Zuge von „Umerziehungsmaßnahmen“ durfte Schubart in den ersten Jahren weder Besuch empfangen noch Bücher lesen. Die willkürliche Inhaftierung führte zu großen Protesten, unter anderem setzten sich Goethe und Herder für ihn ein. Doch erst 1787, nach zehn Jahren, wurde Schubart wieder freigelassen. Zahlreiche seiner Werke entstanden während der Kerkerhaft. Zu seinen Schöpfungen gehört auch „Die Forelle“, die im 19. Jahrhundert von Franz Schubert als Kunstlied vertont wurde.





