Handwerkszeuge und technische Vorrichtungen werden in ihrer Funktionsweise erklärt, detailliert kann man erfahren, wie ein Glasfenster hergestellt wurde, und ein großes Modell zeigt die komplizierte Konstruktion des riesigen Daches. Die Planzeichnungen für den Münsterbau wurden aus Bern, Fribourg (Schweiz), Wien und Nürnberg zusammengeführt. Die steinernen Ungeheuer vom Münster, die einst die bösen Geister abhalten sollten, starren in wirkungsvoller Inszenierung herab und beeindrucken auch die jungen Besucher.
Weitere Themen der Schau sind die stilistischen Einflüsse auf den Münsterbau, die Bauorganisation durch die Bauhütte und die Finanzierung oder – in einem separaten Ausstellungsteil im Museum für Stadtgeschichte (Münsterplatz 30, Tel. +49 (0)761 201-2515) – das Freiburger Münster als „Marke“. Ein Katalog aus dem Michael Imhof Verlag, Petersberg, begleitet die Schau. Natürlich sollte man auch nicht versäumen, zum Schluss einen Blick in den imposanten Kirchenbau selbst zu werfen.





