Eine abgewogene, gut geschriebene, wenn auch manchmal etwas zu salopp formulierte Biographie hat jetzt der Hamburger Althistoriker Chri-stoph Schäfer vorgelegt. Er stellt Kleopatras Reich, ihre politische Rolle und ihre persönlichen Geschicke dar und zeigt immer wieder, welche Handlungsspielräume die Königin im Rahmen der römischen Großmachtpolitik hatte. Unter der Fragestellung „Zeitlos schön?“ folgt eine Spurensuche nach dem wirklichen Aussehen der „ägyptischen Venus“. Ein Schlußkapitel präsentiert die künstlerische und mediale Rezeption Kleopatras – von der italienischen Malerei bis zur „Asterix“-Verfilmung.
Rezension: Talkenberger, Heike





