In der Maszycka-Höhle in Südpolen haben Forschende bei Ausgrabungen mehrfach Überreste von Menschen gefunden, die dort während der späten Altsteinzeit gelebt haben. Die Funde wurden mit der sogenannten Magdalénien-Gesellschaft in Frankreich in Verbindung gebracht, die vor etwa 20.000 bis 14.500 Jahren existierte – während der späten Eiszeit und kurz danach. Diese Jäger-und-Sammler-Kultur hinterließ eindrucksvolle Kunstwerke wie die berühmten Höhlenmalereien von Lascaux. Zu den Relikten aus der Maszycka-Höhle gehören Werkzeuge wie Steingeräte und Knochenspitzen, aber auch organische Reste von erlegten Tieren sowie Menschenknochen. Insgesamt wurden 63 Knochen von mindestens zehn Menschen gefunden, vor allem Schädel- und Kieferknochen. Sie sind rund 18.000 Jahre alt.





