Vier Bereiche werden präsentiert: Die Gleichschaltung der Karnevalsgesellschaften und der Ausbau der Karnevalsaktivitäten durch die NS-Parteifunktionäre stehen am Beginn. Danach zeigen Analysen der Motivwagen auf den Rosenmontagszügen, wie stark von 1936 an nationalistische oder antisemi‧tische Vorstellungen bedient wurden. Seit 1938 wurde die Bevölkerung offen auf einen Krieg eingestimmt. Im dritten Themenbereich wird der Sitzungskarneval mit seinen Liedern und Büttenreden unter die Lupe genommen, während am Schluss drei exemplarische Biographien von Karnevalisten im Mittelpunkt stehen: Willi Ostermann, Hans Tobar (der als Jude Auftrittsverbot erhielt und emigrierte) und Karl Küper, der als Einziger Regimekritisches zu äußern wagte und ins Visier der Gestapo geriet.





