Das Grüne Gewölbe der Staatlichen Kunstsammlung Dresden und das Schloss Rosenborg in Kopenhagen illustrieren anhand der gemeinsamen Ausstellung „Mit Fortuna übers Meer. Sachsen und Dänemark – Ehen und Allianzen im Spiegel der Kunst (1548-1709)“ einen Abschnitt der europäischen Geschichte. Etwa 250 bedeutende Exponate aus Renaissance und Barock – davon mehr als die Hälfte aus den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden – sollen den kulturellen Austausch der zwei Höfe verdeutlichen und das lange Bestehen der Allianz dokumentieren. Aber auch weitere Institutionen wie die Rüstkammer und das Kupferstich-Kabinett in Dresden oder Schloss Frederiksborg und das Nationalmuseum Kopenhagen stellen Ausstellungsstücke bereit.
Unter den Exponaten befinden sich bedeutende Gemälde, wertvolle Schmuckstücke, fein gefertigte Elfenbeinarbeiten, Medaillen und Gläser. Aber auch Werkzeuge, Prunkwaffen und höfische Gewänder halten in der Ausstellung Einzug. Der Besucher hat zusätzlich die Möglichkeit, noch nie gezeigte Zeichnungen des Festes von 1709 zu bewundern. Außerdem ist die Fürstengalerie im Residenzschloss Dresden wieder geöffnet. Diese zeigt die albertinische Linie der sächsischen Kurfürsten und –fürstinnen in Form von gemalten Porträts, die Könige aus dem Hause Wettin sind in Bildnisbüsten dokumentiert.
Im Residenzschloss Dresden ist die Ausstellung vom 24. August 2009 bis zum 4. Januar 2010 zu sehen, in leicht abgeänderter Form dann vom 13. Februar bis zum 24. Mai 2010 im Schloss Rosenborg in Kopenhagen.
Dazu erscheint ein Katalog im Deutschen Kunstverlag, München/Berlin.





