Die Globalisierung bestimmt unser aller Leben, man denke nur an das T-Shirt für wenige Euro aus dem Discounter. Das „Made in China“ auf nahezu allen Konsumprodukten hat längst das „Made in Germany“ abgelöst, und als Kehrseite des durch die Globalisierung ermöglichten grenzenlosen Konsums steht die Angst vor dem Verlust von Arbeitsplätzen oder der kulturellen Identität.
Vielen gilt die Globalisierung als modernes Phänomen, als Kennzeichen des ausgehenden 20. und vor allem des 21. Jahrhunderts. Dabei „ernten“ wir im „globalen Norden“ oftmals nur, was Europäer in den letzten 500 Jahren weltweit „gesät“ haben. Denn die Globalisierung hat eine Vorgeschichte, die seit dem Beginn des 15. Jahrhunderts die Erde zunehmend zu einer Einheit werden ließ: das Ausgreifen der Europäer über den Globus, verbunden mit der Einbindung weiter Teile der Welt in ein – bis zum letzten Jahrhundert – von Europa dominiertes ökonomisches Weltsystem. Europäische Expansion, Kolonialismus oder Imperialismus sind die gängigen Begriffe dafür. …
Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 7/2016.
Prof. Dr. Jürgen Zimmerer





