Der Komponist hielt sich im Krieg mit Unterricht und wenigen Auftragskompositionen über Wasser – fast ein Wunder, daß die gesamte Familie die Wirren überstand und sich im Sommer 1945 in Mittersill im amerikanisch besetzten Westen Österreichs traf. Dort kam es zum tragischen Unfall: Weberns Schwiegersohn war offenbar in Schiebergeschäfte verwickelt. An jenem 15. September hatten US-Militärs das Haus umstellt, als Webern selbst vors Haus trat, wohl um zu rauchen. Ein GI war so überrascht, daß er dreimal feuerte und von Webern tödlich traf.





