Eine solche transpersonale Auffassung vom Königtum war neu und forderte zu Widerspruch heraus, etwa bei Odo II. von der Champagne, der sein Erbrecht geltend machen wollte. Konrad musste also schnell Fakten schaffen und kämpfte sich durch den kalten Winter bis nach Peterlingen (Payerne, heute Schweiz) vor. Dort wurde er am 2. Februar 1033 zum König von Burgund gekrönt und begründete damit die Zusammenfassung der Reiche Deutschland, Italien und Burgund in der Hand des römisch-deutschen Kaisers. Nach zwei weiteren Kriegszügen gegen Odo konnte sich Konrad schließlich auch militärisch durchsetzen.





