von RITA VOLLMER
Im August des Jahres 1787 berichtete Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832), er wolle bei einer Reise durch die Schweiz unbedingt auf den „Magnetismus“ achten. Die Propheten jener neuen umstrittenen Heilmethode erschienen ihm allerdings als verdächtig. Zu diesem Urteil sei er gekommen, da ihm dabei unwillkürlich die Hexen eingefallen seien. Rückblickend bemerkte der Dichterfürst, die noch längst nicht psychologisch ausgedeutete „famose Hexen-Epoche in der Geschichte“ habe ihm alles vermeintlich Wunderbare seiner eigenen Gegenwart suspekt gemacht.





