Dieser hatte mit dem Staufer Phil-ipp von Schwaben um die Königswürde konkurriert, die beiden in der Doppelwahl 1198 zugesprochen worden war. Nach dem Tod Philipps 1209 erlangte Otto die Kaiserkrone. Der jugendliche Friedrich hatte zwar viele Anhänger um sich scharen können, nachdem er 1212 die Alpen überquert und nach Süddeutschland gezogen war; die Gunst vieler wichtiger Reichsfürsten aber blieb ihm noch immer versagt, der Weg nach Aachen versperrt. Bis Otto IV. 1214 bei Bouvines eine vernichtende Niederlage gegen den französischen König hinnehmen mußte und seine Anhänger im Reich verlor. Nun erst konnte Friedrich II. das Erbe seiner Ahnen unangefochten antreten.





