Das Archäologische Museum Frankfurt (Karmelitergasse 1, Tel. +49 (0)69 212-35896) macht vom 11. Februar bis zum 6. Juni 2017 den Besucher mit dänischen Kultplätzen des 1. Jahrtausends n. Chr. vertraut. In der Schau „Odin, Thor und Freyja. Skandinavische Kultplätze des 1. Jahrtausends n. Chr. und das Frankenreich” kann man sich mit altnordischer religiöser Praxis, den Sakralbauten und der sozialen Funktion von Religion befassen. Die Kultausübung war eng mit der Adelsherrschaft verbunden. Die Opferrituale wurden in eigenen Bauten innerhalb eines Kultareals vollzogen. Der „Fürst” war Grundherr und Kultleiter zugleich. Seit dem 6. Jahrhundert stand man mit dem Frankenreich in Verbindung.
Im Mittelpunkt steht der Herrensitz von Tissø auf Seeland. Gezeigt werden Luxusobjekte aus der adligen Lebenswelt; andere Exponate veranschaulichen die Kultpraktiken und die nordische Götterwelt. Höhepunkt der Schau ist die architektonische Inszenierung eines Kultbaus und einer riesigen Versammlungshalle.





