Jetzt wird eine weitere Dauerausstellung in der Gedenkstätte angekündigt, die bundesweit bisher einmalig ist. Sie trägt den Titel „Was bleibt. Nachwirkungen des Konzentrationslagers Flossenbürg“ und konzentriert sich auf vier Leitfragen: Was geschah mit den Orten des Grauens nach 1945? Wie verarbeiteten die Überlebenden ihre schrecklichen Erlebnisse? Wie wurden die Verbrechen der Täter geahndet? Und: Wie entwickelte sich die öffentliche Erinnerung an das KZ Flossenbürg? Der Bogen wird gespannt vom Verschweigen und Verleugnen der Geschehnisse über das Gedenken an einzelne prominente Opfer wie Dietrich Bonhoeffer bis zum Beginn der Gedenkstätten-Arbeit. Vom 10. Oktober 2010 an wird die Schau zu sehen sein. Eine Sonderausstellung zu Dietrich Bonhoeffer kann man noch bis zum 17. September 2010 anschauen.





