Nachdem Mozart noch in der Kutsche nach Prag fieberhaft an dem Werk gearbeitet hatte, konnte es wie geplant am 6. September 1791, zwei Stunden nach der Krönung, im Prager Ständetheater uraufgeführt werden. Die Musikwissenschaft attestierte „La Clemenza di Tito“ lange Zeit, musikalisch nicht mit Mozarts Meisterwerken wie etwa dem „Don Giovanni“ mithalten zu können. Dennoch war sie nach seinem Tod und im 19. Jahrhundert eine der meistgespielten Mozart-Opern. Und: Sie blieb die letzte. Vor seinem Tod im Dezember 1791 vollendete Mozart noch die „Zauberflöte“ und die „Kleine Freimaurerkantate“. Das Requiem blieb ein Fragment.





