Gezeigt werden unter anderem die Beigaben zweier Frauengräber aus dem Gräberfeld von Ust’-Al’ma. Sie enthielten drei ungewöhnliche Lackkästchen. Es handelt sich um chinesische Objekte aus der Han-Zeit (206 v. Chr. bis 220 n. Chr.), die bisher noch nie so weit westlich gefunden worden sind und den großräumigen Kontakt der Völker auf der Krim bezeugen. In einem aufwändigen Restaurierungsverfahren wurden die in zahllose Lackfragmente zersplitterten Döschen wieder zusammengefügt und können in der Ausstellung bewundert werden. Dazu kommen kunstvolle Goldarbeiten, Skulpturen, Keramik und Mobiliar – Objekte, die zum ersten Mal in Deutschland zu sehen sind.





