Der Funkturm steht als ein historisches Bauwerk unter Denkmalschutz. Seine ganze Last von über 500 Tonnen ruht immer noch auf Porzellantellern, die in der „Königlich-Preußischen Porzellanmanufaktur“ in Berlin hergestellt wurden. Seine Stahlwerkkonstruktion erinnert an den Eiffelturm. Anders als sein Pariser Pendant war der Berliner Turm jedoch von Beginn an für den Funkverkehr bestimmt. Bald schon aber verband man das Nützliche mit dem Schönen: Ein Restaurant und eine Aussichtsplattform wurden hinzugefügt und machten den Turm nun auch für Besucher attraktiv.
Im Zweiten Weltkrieg wurde er übrigens so stark zerstört, daß er vom Einsturz bedroht war und man sogar an Abriß dachte. Letztlich aber konnten die Zeitläufte dem Wahrzeichen Berlins nichts anhaben: Zur 750-JahrFeier der Stadt 1987 wurde der Turm rundum saniert und erstrahlt seitdem in neuem Glanz.





