Mit rund 200 Exponaten thematisiert die Schau kirchliches und christliches Verhalten im Spannungsfeld von Kollaboration und Widerstand. Sie führt die Besucher durch die Vorgeschichte des „Dritten Reichs“ und nimmt das Verhältnis der Nationalsozialisten zum Christentum in den Blick. Sie beleuchtet die Maßnahmen, mit denen das NS-Regime den christlichen Glauben aus dem Alltag zu verdrängen suchte, und zeigt zugleich die Verstrickung der christlichen Kirchen und ihrer Anhänger in die nationalsozialistische Unterdrückungs- und Vernichtungspolitik. Besonders eindrucksvoll wird die Rolle des christlichen Glaubens für Widerstandsfiguren wie Dietrich Bonhoeffer und die Geschwister Scholl thematisiert. Darüber hinaus wird auch die Frage aufgegriffen, wie die Kirchen heute ihre Rolle im „Dritten Reich“ bewerten.
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