Seine nach wie vor informelle Herrschaft nahm seitdem immer autoritärere Züge an. Geschätzt von Fürsten und Regierungen, verteidigte Lorenzo auch auf außenpolitischem Gebiet wirkungsvoll die florentinischen Interessen. Das „Zünglein an der Waage“ der italienischen Politik, als das man ihn später pries, war er aber wohl nicht. Nach der Pazzi-Verschwörung suchte er vor allem die Annäherung an Rom. Sixtus’ Nachfolger Innozenz VIII. erhob nach langen Verhandlungen und nachdem viel Geld geflossen war Lorenzos erst 13 Jahre alten Sohn Giovanni zum Kardinal. …
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Ingeborg Walter





