Nach mehreren Affären verliebte sich Heinrich in die junge Anne Boleyn, eine Hofdame seiner Gattin, und warb mit großer Leidenschaft um sie. Anne aber wollte sich ihm nur als seine rechtmäßige Gattin hingeben, der Papst wollte indes einer Annullierung der Ehe nicht zustimmen. Eine Lösung dieses Konflikt bot sich dem König in der Abwendung von Rom und der Gründung einer eigenen englischen Staatskirche.
Am 3. November 1534 erließ das englische Parlament die Suprematsakte, die Heinrich VIII. auf Erden zum „höchsten Oberhaupt der Kirche von England“ machte. Der Papst reagierte mit der Exkommunikation des englischen Königs, doch der ließ sich nicht beirren: Scheidung und Neuverheiratung waren bereits vollzogen. Doch auch Anne Boleyn brachte nicht den erhofften Thronfolger zur Welt.





