Auf Vermittlung des einflussreichen Zisterzienserabts Bernhard von Clairvaux trafen sie 1131 in Lüttich aufeinander, wo Lothar Innozenz seiner Hilfe versicherte. Mit einem Heer zog der König über die Alpen und führte den Vertriebenen nach Rom zurück. Doch gelang es ihm nicht, die gesamte Stadt aus den Händen Anaklets zurückzuerobern. Die Petersbasilika auf dem Vatikanhügel, traditionell die Stätte der Kaiserkrönung, blieb ihm trotz zahlreicher Verhandlungen verwehrt. So empfing Lothar III. am 4. Juni 1133 die Kaiserkrone aus den Händen Innozenz’ II. entgegen dem üblichen Ritual in Roms Bischofskirche, der Lateranbasilika. Die Kaiserkrönung im Lateran blieb Episode: Alle späteren Krönungen fanden wieder in der Petersbasilika statt.





