Zunächst stellt die Schau die verschiedenen protestantischen Konfessionen vor und veranschaulicht anhand einzelner Objekte die Veränderungen in Lebenswelt und Kirchenraum, zeigt Mission und Bildung sowie den Anteil von Frauen an den reformatorischen Bewegungen. Dann kann man sich einzelnen Ländern zuwenden, etwa der „lutherischen Großmacht” Schweden. Die konfessionellen Besonderheiten hier werden anhand von Erbauungsliteratur, Gemälden und Kupferstichen erläutert. Sodann wird unter dem Titel „Die USA – das gelobte Land?” unter anderem ein kritischer Blick auf das Verhältnis von Protestantismus und Sklaverei geworfen. Besonders spannend aber sind die Bereiche, die sich mit Korea und Tansania befassen und durch sehr eindrucksvolle Exponate zeigen, wie hier der Protestantismus Fuß fassen konnte und was das für die Länder bedeutete. Der reichbebilderte Katalog ist im Hirmer Verlag, München, erschienen.





