Diese war von einer mächtigen Festungsmauer umgeben. In der Nacht vom 21. auf den 22. November gelang es den Burgundern, in aller Stille mit Eskaladen (Sturmleitern) die Mauern an einer schlecht bewachten Stelle zu übersteigen, die Torwache zu überwältigen und die Stadttore zu öffnen. Für einen organisierten Widerstand war es zu spät; Philipp der Gute konnte an der Spitze seiner Truppen nahezu unbehelligt in die Stadt einziehen, die er anschließend zur Plünderung freigab. Am 11. Dezember schließlich erfolgte die förmliche Kapitulation: Bis zum Tod Karls des Kühnen 1477 blieb Luxemburg unter burgundischer Herrschaft.





