Andrea Weisbrod, deren Promotion über Madame de Pompadour 2000 erschien, hat ein sehr ansprechendes und informatives Buch vorgelegt, das in das Leben und Wirken der Pompadour einführt und, dar-in eingebettet, acht Porträts der Mätresse genauer beleuchtet. Das bekannteste Bildnis ist wohl das, das Maurice-Quentin Delatour 1755 schuf. Es zeigt die Mätresse in ihren Privaträumen, in selbstsicherer Pose, ruhig und elegant, umgeben von den Utensilien ihrer Interessen: Musikinstrumente, Noten, ein Globus, Bilder, Bücher. Längst ist ihre Stellung umkämpft, doch dieses Bild signalisiert: Das alles kann mir nichts anhaben!
Rezension: Dr. Heike Talkenberger





