Mächtige Äbtissin und Statthalterin im Reich - wissenschaft.de | DAMALS
DAMALS PlusGeschichte & Archäologie
Mächtige Äbtissin und Statthalterin im Reich
Als Mathilde 966 im Alter von nur elf Jahren zur ersten Äbtissin des Damenstiftes Quedlinburg gewählt wurde, geschah dies nicht von ungefähr: Die einzige Tochter Kaiser Ottos I. und seiner zweiten Frau Adelheid wurde gezielt ausgewählt, um eine wichtige Rolle im liudolfingisch-ottonischen Machtgefüge einzunehmen.
Sie haben noch 2 von 3 kostenlosen Artikeln übrig1/3
Als dann ihr Brudersohn Otto der Reiche [III.] nach Rom reiste, lenkte sie die im Namen des Kaisers vertrauten Reiche nicht mit weiblicher Flüchtigkeit, und die harten Köpfe der Barbarenkönige machte sie mit dem Talent ihres Großvaters und Vaters so versöhnlich und gefügig, dass sie zu diesem Frieden, dessen jetzt die heilige Kirche Gottes zum Teil genießt, den Grund … zuerst gelegt hat.“
Weder „mit verständlichen Zeichen noch mit Worten“, so berichten die Quedlinburger Annalen weiter, lasse sich ausdrücken, wie Mathilde auf dem Hoftag in Magdeburg die Angelegenheiten des Reiches geordnet habe, „mit welch wunderbaren Feinheit sie Jedem das Seine zugeteilt, mit welcher Verehrung sie die bischöflichen Personen vor allen Übrigen behandelt hat, mit welcher Emsigkeit sie die Großen, die Richter und Andere, deren Sorge dies überlassen ist, um die Befestigung der Angelegenheiten des Staates und um die Kräftigung privater Rechte gemahnt hat, mit welcher Sanftheit sie die Frommen beruhigt hat, wie streng sie die Schuldigen erschreckt hat“.
Nur kurze Zeit nach dem Magdeburger Hoftag, so die Annalen weiter, wurde Mathilde von einem Fieber befallen und starb am 7. Februar des Jahres 999, auf dem Höhepunkt ihres Ansehens und ihrer Macht, einen „unerwarteten, von ihr selbst aber schon längst vorausgesehenen Tode“. Keiner der Anwesenden habe den Tag des Begräbnisses mit trockenen Augen verlebt.
König Heinrich I. erwählt Quedlinburg zu seiner Lieblingspfalz und baut sie aus
Geboren im Jahr der Lechfeldschlacht 955, war Mathilde von klein an für den geistlichen Stand ausgewählt worden. Diese Entscheidung mag auf den ersten Blick verwundern, stellte doch jede Tochter eines Herrschers ein potentielles politisches Bündnis dar. So verheiratete Otto I. seine Tochter aus erster Ehe, Luitgard, mit Konrad dem Roten, dem Herzog von Lothringen, um diesen enger an seine Familie zu binden. Doch auch als Leiterin des Konvents in Quedlinburg hatte Mathilde innerhalb des Familienapparats eine wichtige Aufgabe.
Herzog Otto der Erlauchte, der 912 verstorben war, hatte kurz nach 900 die Gegend um die nahegelegene Kirche St. Wiperti unter die Kontrolle der Liudolfinger gebracht. Vermutlich war es dann sein Sohn Heinrich, 919 zum ostfränkischen König gewählt, der entweder in der Nähe oder direkt auf dem Schlossberg eine Königspfalz errichten ließ. Eine Urkunde des Jahres 922 nennt als Ausstellungsort eine „villa Quitilingaburg“. In der Folge entwickelte sich Quedlinburg zu Heinrichs bevorzugtem Aufenthaltsort, und die Pfalz wurde so weit ausgebaut, dass sie dem König und etwaigen Besuchern einen komfortablen Aufenthalt bot.
Die besondere Vorliebe des Königs für den Ort belegt wohl auch, dass Heinrich in Quedlinburg mehrfach das höchste Kirchenfest Ostern feierte. Es ist zudem vermutet worden, dass hier im Jahr 929 die Hochzeit zwischen Heinrichs Sohn Otto und der angelsächsischen Prinzessin Editha von Wessex gefeiert wurde.
Mehr aus Geschichte & Archäologie
Weitere aktuelle Artikel aus der Rubrik Geschichte & Archäologie.
935 erkrankte Heinrich schwer. Im folgenden Jahr ließ er die Großen seines Reiches in Erfurt versammeln und empfahl ihnen seinen Sohn Otto als Nachfolger. Ferner forderte er die Äbtissin von Wendhausen auf, ihre Kanonissinnen nach Quedlinburg zu transferieren, das er als seine Grablege auserkoren hatte. Bis dahin waren die Oberhäupter der Liudolfinger in Gandersheim beigesetzt worden. Mit dem Aufstieg von der Herzogs- zur Königswürde sollte jedoch ein neuer Memorialort geschaffen werden.
Mathilde ist zur Nachfolgerin ihrer Großmutter, der Königinwitwe Mathilde, auserkoren
Dass adlige Familien zu ihrem Andenken Klöster gründeten, war eher die Regel als die Ausnahme. Die Stifte hatten dabei Funktionen, die weit über das Gebet für das Seelenheil ihrer Stifter hinausgingen. Sie dienten als Grablege, als Ort, an dem die Geschichte der Familie bewahrt und tradiert wurde, sowie häufig genug als Rückzugsort der Witwe eines verstorbenen Herrn.
So übernahm auch in diesem Fall zunächst Heinrichs Frau Mathilde die Leitung des neu gegründeten Frauenstifts, ohne dafür jedoch zur Äbtissin gewählt worden zu sein. Glaubt man dem Chronisten Thietmar von Merseburg, so war es auch Mathilde, die am 30. Todestag ihres Mannes die Stiftung des Klosters aus dem Besitz ihres Witwenguts einleitete. Als offizieller Gründungstermin galt jedoch lange das Datum jener Urkunde, die von ihrem Sohn Otto I. am 13. September ausgestellt wurde – ihre Echtheit ist jedoch wiederum zuletzt angezweifelt worden.
In besagter, umstrittener Urkunde wird Mathilde nicht einmal erwähnt, was als Zeichen für einen Konflikt zwischen Mutter und Sohn angesehen wurde. Gegen diese Interpretation wurde wiederum eingewandt, dass Mathilde nur das Nutzungs-, nicht aber das Verfügungsrecht über ihr Wittum innehatte, die Gründung also nicht von sich aus vornehmen konnte. Zudem sei es für den jungen Herrscher Otto wichtig gewesen, mit der Gründung eines Memorialortes für sich und seine Familie seinen eigenen Machtanspruch zu formulieren.
Ferner wurde vermutet, dass mit Adaldag, dem Hofkaplan seines Vaters, ein Mann den Text der Urkunde konzipiert und verfasst habe, der sowohl der Mutter als auch dem Sohn nahestand, die Gründung somit in beiderseitigem Einvernehmen geschah.
Dafür, dass Letzteres der Fall war, spricht – Echtheit der Urkunde hin oder her –, dass Otto in der Tradition des Vaters das folgende Osterfest in Quedlinburg verbrachte und das Kloster durch wiederholte Güterübertragungen umfangreich ausstattete. Ins Zwielicht gerieten, sollte es sich um eine Fälschung handeln, hingegen die in der Urkunde genannten Details zu den Jurisdiktions- und Vogteirechten.
Nicht nur die juristischen Fragen rund um die Gründung geben Rätsel auf: Ungeklärt ist auch, ob nicht zumindest einige der Wendhauser Kanonissinnen in den neuen Konvent umzogen – die dortige Äbtissin verweigerte dies nämlich. Wohl nicht verhindern konnte sie, dass Wendhausen der Aufsicht Quedlinburgs unterstellt wurde. Dort wurden derweil nur Damen des höchsten Adels aufgenommen – was eine weitere Funktion des Frauenstiftes zeigt: Es sollte der Integration des sächsischen Adels in den ottonischen Herrschaftsapparat dienen.
Nachdem Ottos erste Frau Editha 946 verstorben war, heiratete er 951 Adelheid von Burgund, die junge Witwe des italienischen Königs Lothar II. – und verleibte sich mit der Heirat dessen Reich ein, was einen gewaltigen Machtzuwachs bedeutete. Nachdem die beiden ersten Kinder des Paares früh verstorben waren, wurde 955 Mathilde geboren – und von den Eltern zur Erziehung zu ihrer gleichnamigen Großmutter nach Quedlinburg gegeben. Vermutlich war die Enkelin bereits zu diesem Zeitpunkt als deren Nachfolgerin auserkoren worden.
Die Großmutter war mittlerweile zur Herrin eines ganzen Verbands von Stiften und Klöstern geworden: 947 gründete sie am Begräbnisort ihres Vorfahren Widukind das Kanonikerstift Enger, es folgten 950 Pöhlde und 962 Nordhausen. All diese Konvente unterstanden der Aufsicht Quedlinburgs. 961 schenkte ihr Sohn dem Stift zudem die alte Wipertikirche, verbunden mit der Auflage, Sorge für die dort ansässigen Kleriker zu tragen.
966 wurde Mathilde schließlich in Anwesenheit ihrer Eltern und zahlreicher Bischöfe zur ersten Äbtissin von Quedlinburg geweiht. Die rechtzeitige Sicherung der Nachfolge in Quedlinburg geschah auch mit Blick auf den bevorstehenden zweiten Italienzug Ottos. Bald zeigte sich, dass die Weihe der jungen Mathilde nicht zu früh gekommen war: Am 14. März 968 starb die Königinwitwe Mathilde. Hatte die Enkelin bisher bei der Leitung des Konvents auf die Unterstützung ihrer Großmutter zählen können, so war sie von nun an auf sich gestellt.
Mathilde schlichtet Familienzwist und reist mit dem Kaiser nach Rom
Erst vier Jahre später kehrte Otto ins nordalpine Reich zurück. Ostern 973 verbrachte er bei der Tochter in Quedlinburg, wo er einen glanzvollen Hoftag feierte, der von hochrangigen Gästen und Gesandten aus ganz Europa besucht wurde. Es war die letzte Machtdemonstration Ottos des Großen. Kaum sechs Wochen später starb er – wurde aber nicht wie der Vater in Quedlinburg, sondern in Magdeburg, dem neuen Zentrum der nunmehr kaiserlichen Macht der Ottonen, an der Seite seiner ersten Frau Editha beigesetzt.
Auf Otto I. folgte sein jüngster Sohn – Otto II. Dessen Aufenthalt in Quedlinburg ist nur zweimal nachweisbar, doch zeigte er sich dem Kloster gegenüber nicht weniger freigiebig als sein Vater. 974 schenkte er dem Stift anlässlich des Jahrestags des Kirchenpatrons Servatius große Besitztümer.
Getrübt wurde die familiäre Eintracht in den folgenden Jahren durch Spannungen zwischen der Kaiserinwitwe Adelheid und ihrer Schwiegertochter Theophanu, der Frau Ottos II. Um den Konflikt nicht weiter zu verschärfen, reiste Adelheid für einige Zeit in ihre alte Heimat, nach Burgund – und wurde dabei von ihrer Tochter Mathilde begleitet. Die dürfte nicht unwesentlich daran beteiligt gewesen sein, dass es im Dezember 980 in Pavia zur Versöhnung kam. Das folgende Osterfest feierten Otto II., seine Frau Theophanu, der Thronfolger Otto (III.), die Kaiserinwitwe Adelheid und die Äbtissin Mathilde gemeinsam in Rom.
Insgesamt betrachtet geriet der Italienzug von Otto II. jedoch zur Katastrophe: Ein Feldzug gegen die Sarazenen in Süditalien endete mit einer vernichtenden Niederlage bei Columna Regia am 13. Juli 982. Dann rebellierten in Abwesenheit des Kaisers slawische Stämme im Osten, und schließlich starb Otto II. völlig überraschend am 7. Dezember 983 in Rom.
Sein Sohn Otto III. war zu diesem Zeitpunkt erst drei Jahre alt. An Pfingsten war er auf dem Hoftag in Verona vorsorglich zum König gewählt worden, nun wurde er zu Weihnachten in Aachen gekrönt. Seine Mutter Theophanu, die Großmutter Adelheid und auch seine Tante Mathilde befanden sich jedoch noch in Italien. Statt ihrer bemächtigte sich als nächster Verwandter nun Heinrich der Zänker aus der bayerischen Nebenlinie der Ottonen des jungen Königs und ließ sich als Vormund ausrufen. Heinrich war wegen einer Revolte gegen Otto II. seines Herzogtums Bayern verlustig gegangen und gerade aus der Haft in Utrecht entlassen worden.
Während es nun Heinrich war, der in ottonischer Tradition in Quedlinburg Ostern feierte und selbst nach der Krone zu greifen schien, versammelten sich seine Gegner in Asselburg. Der Mainzer Erzbischof Willigis alarmierte das heranreisende Frauentrio – und bald gelang es ihm, die Großen des Reiches auf seine Seite zu ziehen. Angesichts seiner schwindenden Anhängerschaft sah sich Heinrich gezwungen, Otto am 29. Juni 984 in Rohr (Thüringen) seiner Mutter Theophanu zu übergeben. Im Sommer 985 musste er sich in Frankfurt förmlich unterwerfen.
Die „starken ottonischen Frauen“ lenken die Geschicke des Reichs
Bis zur Volljährigkeit Ottos waren es nun die ottonischen Frauen, die das Reich regierten, zunächst Theophanu, nach ihrem Tod im Sommer 991 dann Adelheid. Jedoch war auch Mathilde eng in die Regierung eingebunden.
In diese Phase fällt ein starker Ausbau des Stiftes in Quedlinburg. Zunächst stiftete Mathilde, der Otto II. ein Viertel seines Vermögens hinterlassen hatte, im Jahr 986 zu seinem Gedenken das Benediktinerinnenkloster St. Marien auf dem Münzenberg. Der Grundriss der Klosterkirche zeigte dabei Anleihen an byzantinische und syrische Kirchenbauten, was die Vermutung nahelegt, dass auch Theophanu an der Planung beteiligt war. Als diese 989 nach Italien reiste, lebte Otto III. für einige Zeit bei seiner Tante in Quedlinburg – wo Mutter und Sohn nach Theophanus Rückkehr 991 und in Anwesenheit prominenter Gäste das Osterfest begingen.
Am 6. Januar 992 schenkte Otto III. dem Quedlinburger Stift den Königshof Walbeck/Hettstedt, um dort ein weiteres Nonnenkloster zur Ergänzung der Memoria der Familie zu errichten. Im gleichen Jahr war Mathilde am 16. Oktober bei der feierlichen Weihe des neuen Halberstädter Doms zugegen. Zwei Jahre später wurde durch die Verleihung des Markt-, Münz- und Zollrechts die materielle Grundlage Quedlinburgs weiter gestärkt, am 7. Mai 997 – dem Todestag Ottos I. – schließlich die notwendig gewordene Erweiterung der zu klein gewordenen Stiftskirche eingeweiht.
Im Dezember begab sich Otto III. dann auf seinen zweiten Italienzug – und machte seine Tante zu seiner Stellvertreterin, eine Stellung, wie sie bis dahin nur Herzöge und Erzbischöfe innegehabt hatten. Als Reichsverweserin war Mathilde unter anderem damit betraut, zusammen mit Bernhard von Sachsen die Verteidigung gegen Slaweneinfälle in den östlichen Grenzgebieten zu organisieren.
Ernsthaft auf die Probe gestellt wurde sie, als Werner von Walbeck, der Sohn des Grafen Lothar von der Nordmark, seine Verlobte Luitgard, die Tochter Ekkehards von Meißen, aus dem Quedlinburger Stift entführte. Mathilde weilte gerade auf einem Hoftag in Derenburg, und die Entführung einer Frau aus ihrem Stift war eine Herausforderung ihrer Autorität.
Hintergrund war, dass Ekkehard seine Tochter Werner zwar zunächst versprochen, die Zustimmung zur Hochzeit dann jedoch zurückgezogen hatte. Als der unwillige Schwiegervater in spe mit Otto III. nach Italien gezogen war, nutzte Werner die Gelegenheit, um Tatsachen zu schaffen.
Ein eilends losgeschickter Suchtrupp konnte das Paar jedoch nicht mehr abfangen, ehe es die sicheren Mauern von Werners Burg erreichte, und mehr noch: Als Gesandte um Werners Vater Lothar beim Paar vorsprachen, stellte Luitgard klar, dass sie viel lieber bei Werner bleiben wollte, als nach Quedlinburg zurückzukehren.
Als Reichsverweserin bewahrt Mathilde den Frieden
Doch auch wenn die Entführung mit dem Einverständnis des „Opfers“ erfolgt war, so konnte Mathilde sie nicht durchgehen lassen. In Abstimmung mit den in Derenburg versammelten Großen wurde ein neuer Tag in Magdeburg angesetzt. Gleichzeitig wurde Werner eine gütliche Lösung angeboten, auf die er sich einzulassen bereit war: Im Büßergewand kam er nach Magdeburg und unterwarf sich dem Spruch Mathildes. Die nahm Luitgard wieder mit zurück nach Quedlinburg, „um ihren Glauben zu stärken“, wie Thietmar von Merseburg berichtet, verzichtete jedoch auf eine Bestrafung Werners und seiner Helfer. Letztlich fand die Liebesgeschichte doch noch ein Happy End: Nach dem Tod des unwilligen Schwiegervaters Ekkehard im Jahr 1002 heiratete Werner „seine“ Luitgard.
Mathilde jedoch war der vollständige Triumph gelungen: Im Einvernehmen mit den Großen des Reiches hatte sie den Konflikt entschärft und eine gewaltfreie Lösung erreicht. In der Stunde der Prüfung hatte sie sich bewährt und den Frieden im Reich bewahrt. Ihren Neffen, den Kaiser, sollte sie indes nie wieder sehen. Erst ein Jahr nach ihrem Tod kehrte Otto III. nach Quedlinburg zurück, um hier das erste Osterfest des neuen Jahrtausends zu feiern.
11. Juni 2026
Die erste Fußballweltmeisterschaft fand 1930 in Uruguay statt. Aber warum eigentlich gerade dort? Bis dahin hatten die großen europäischen…
Geschichte & Archäologie
Rätsel um kopflose Skelette geht weiter
9. Juni 2026
Kopflose Skelette aus einem jungsteinzeitlichen Siedlungsgraben in der Slowakei geben Archäologen weiterhin Rätsel auf. Denn warum Menschen…
Geschichte & Archäologie
Mammutfund erweist sich als steinzeitliches Cold Case
8. Juni 2026
Cold Case: Ein bei Regensburg entdecktes Mammutskelett hat sich als wichtiges Zeugnis der menschlichen Frühgeschichte entpuppt. Denn…