Im Mai 1631 sah sich Magdeburg einer Belagerung von über 20 000 Soldaten ausgesetzt. Auf die vom katholischen Feldherrn Tilly am 4. Mai geforderte Kapitulation hatte sich der Rat der Stadt nicht einigen können.
Am 20. Mai wurde Magdeburg durch die kaiserlichen Truppen unter der Führung der Generäle Tilly und Pappenheim eingenommen. Die Bürger der Stadt waren den Soldaten schutzlos ausgeliefert und wurden zu Zehntausenden Opfer von Raub, Mord und Vergewaltigung, dazu wurde die Stadt fast vollständig zerstört. Das Schicksal Magdeburgs gilt als größtes Massaker





