Er beleuchtet dabei zahlreiche Themen: die ökologisch bedenkliche Entsorgung von Kampfstoffen, die brutalen Endphaseverbrechen, die unverbesserlichen Nazis und die Menschen, die versuchten, sich irgendwie durch das Chaos dieser Wochen zu retten. Das gut lesbare Buch bleibt nicht nur stets nah an den Erfahrungen der Zeitgenossen, sondern auch an denen von Paul, der seine jahrzehntelange Auseinandersetzung mit der NS-Geschichte in den Text einfließen lässt.
Rezension: Dr. Sebastian Rojek
Gerhard Paul
Mai 1945
Das absurde Ende des „Dritten Reiches“
Wie und wo die Nazi-Herrschaft wirklich ihr Ende fand
Verlag wbg/Theiss, Freiburg im Breisgau 2025, 336 Seiten, € 28,–





