Maria I. Tudor indes betrieb in den fünf Jahren ihrer Herrschaft eine kompromisslose Rekatholisierung Englands, dessen Kirche sie wieder dem Papst zu unterstellen trachtete. Prominentestes ihrer Opfer wurde Thomas Cranmer, Erzbischof von Canterbury und Oberhaupt der englischen Kirche. Er wurde auf dem Scheiterhaufen verbrannt, da er sich geweigert hatte, seinem anglikanischen Bekenntnis abzuschwören. Hunderte weitere Protestanten teilten sein Schicksal, so dass Maria bald je nach konfessionellem Standpunkt den Beinamen „Bloody Mary“ oder „Maria die Katholische“ erhielt.





