Der gewaltlose „Marsch auf Washington für Arbeit und Freiheit“ gilt als Höhepunkt der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung. Unvergessen bleibt auch die Rede des schwarzen Bürgerrechtlers Martin Luther King. Unter den Augen der weißen Marmorstatue von Präsident Lincoln, des „Befreiers“ der Sklaven, sprach sich der Baptistenprediger in einen regelrechten Rausch. Sich von seinem Redemanuskript lösend und frei sprechend, begeisterte er die Menge durch die unsterblich gewordenen Worte „I have a dream“. Die gelungene Veranstaltung stärkte das Selbstbewusstsein der Afroamerikaner, und unter Weißen wuchs die Akzeptanz für deren Belange. Dass es bis zur Gleichberechtigung der Rassen noch ein langer Weg war, zeigte sich jedoch drei Wochen später. Durch ein Bombenattentat des Ku-Klux-Klans auf eine von Schwarzen besuchte Kirche in Birmingham, Alabama, starben vier afroamerikanische Mädchen.





